Tibet und TibeterSommer auf der Xizang-Hochebene: Tierkinder entdecken die WeltMit dem Sommer erwacht das Grasland im Norden der tibetischen Hochebene zum Leben. Für tibetische Antilopen, Wildyaks und Schwarzhalskraniche beginnt nun die Zeit, in der sie ihren Nachwuchs aufziehen. Unter den Augen ihrer Eltern lernen die Jungtiere laufen, schwimmen, fliegen, spielen und sich vor Fressfeinden in Sicherheit zu bringen.17-Jul-2026Sie bringt Grün auf die Hänge von LhasaDawa Yangzhen ist in Lhasa im Autonomen Gebiet Xizang geboren und aufgewachsen. Seit vielen Jahren zieht sie Baumsetzlinge für die Begrünung der Berge nördlich und südlich von Lhasa heran. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie bereits mehr als zehn Millionen Setzlinge geliefert und über 5.333 Hektar Fläche begrünt. Seit dem Start des Begrünungsprojekts im Jahr 2021 hat sich die Umwelt in den Aufforstungsgebieten kontinuierlich verbessert. Dawa Yangzhen ist stolz auf die Veränderungen in ihrer Heimat. „Bäume zu pflanzen kommt der heutigen wie auch künftigen Generationen zugute“, sagt sie. Aus kahlen Bergen wird Schritt für Schritt wieder eine grüne Landschaft.13-Jul-2026Vom tibetischen Hirten zum hochqualifizierten Schweißer bei einem staatlichen AtomprojektDer Tibeter Erji stammt aus dem Kreis Heishui in der Autonomen Präfektur Aba der Tibeter und Qiang im Südwesten Chinas. Während seiner Kindheit musste er stundenlang zur Schule gehen und anschließend Yaks hüten. Nach dem Abschluss der Mittelschule wollte er seine Ausbildung eigentlich abbrechen, um seine Familie finanziell zu entlasten. Doch dank eines gezielten bildungspolitischen Förderprogramms in China erhielt er die Möglichkeit, an einer dreijährigen beitragsfreien Berufsausbildung zum Schweißer teilzunehmen. Nun arbeitet Erji als hochqualifizierter Schweißer beim staatlichen Kernkraftkonzern China National Nuclear Corporation und hat sich an dem Projekt Hualong One, einer chinesischen Baureihe von Kernreaktoren, beteiligt.10-Jul-2026Erstes Klinisches Zentrum für Gehirn-Computer-Schnittstellen in Xizang eingeweihtIm Volkskrankenhaus in Lhasa wurde das erste klinische Anwendungszentrum für Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas offiziell eingeweiht. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Region bei der Nutzung modernster Technologien zur Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen. Eine Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI) ist ein System, das die elektrische Aktivität des Gehirns von Patientinnen und Patienten erfasst, in Echtzeit analysiert und in digitale Steuerungsbefehle umwandelt.10-Jul-2026Potala-Palast-Feuerwehr patrouilliert in historischem Wahrzeichen LhasasDie Feuerwehr- und Rettungsbrigade des Potala-Palastes patrouilliert täglich in dem 1.300 Jahre alten Wahrzeichen in Lhasa und verbindet moderne Brandbekämpfungstechnologie mit rund um die Uhr wachsamer Überwachung...10-Jul-2026Experte für antike Architektur zeichnet Geschichte des Potala-Palastes nachMinyag Choekyi Gyaltsan, die neunte Reinkarnation von Minyag Shadrong Tulku und renommierter Experte für antike Architektur, hat die Baugeschichte des Potala-Palastes nachgezeichnet – eines der bedeutendsten Weltkulturerbe im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas...09-Jul-2026Tibetische Kultur: Vom Hochplateau in alle WeltIn den letzten Jahren hat das Autonome Gebiet Xizang den Schutz und die Weitergabe des immateriellen Kulturerbes tatkräftig vorangetrieben. Dabei setzt man auf kulturelle Innovation, um alten Handwerkskünsten in der neuen Ära neue Lebensräume zu verschaffen. Eine Reihe von tibetischem immateriellem Kulturerbe, wie die tibetische Oper und Thangka, hat dadurch eine sprunghafte Entwicklung erfahren.08-Jul-2026Künstler widmen sich der Bewahrung der Thangka-Kunst in Xizang durch Weitergabe und InnovationKünstler im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas setzen sich aktiv für die Bewahrung der traditionellen Thangka-Kunst ein und verleihen dieser jahrhundertealten Kunstform durch Weitergabe und Innovation neue Lebendigkeit in der neuen Ära...07-Jul-2026Neues Leben im tibetischen DorfMama Yu besucht Dadong, ein tausend Jahre altes Dorf in der Nähe von Lhasa. Seit die Qinghai-Xizang-Eisenbahn touristische Zugangsmöglichkeiten geschaffen hat, wurden hier lokale Tourismusangebote wie Thermalbäder, tibetische Landgasthöfe und Lingka-Erlebnisse aufgebaut.04-Jul-2026Qinghai-Xizang-Bahn: 20 Jahre Verbindung über das Dach der WeltVor 20 Jahren wurde die Qinghai-Xizang-Bahn eröffnet – ein technisches Wunderwerk, das einst für unmöglich gehalten wurde. Fotografen haben den Bauprozess in Bildern festgehalten und dabei berührende Szenen der Arbeiter eingefangen. Die Bahn verbindet heute das Hochland mit dem Rest Chinas. (Fotos von VCG)01-Jul-2026Lhasa-Nyingchi-Eisenbahn: Fünf Jahre, 6,25 Millionen PassagiereSeit ihrer Inbetriebnahme vor fünf Jahren hat die 435 Kilometer lange Lhasa-Nyingchi-Bahn, die erste elektrifizierte Eisenbahn Xizangs, über 200.000 Tonnen Fracht und mehr als 6,25 Millionen Passagiere befördert. Sie hat den Verkehrsengpass im Südosten von Xizang beseitigt und die wirtschaftliche Entwicklung der Region maßgeblich vorangetrieben. Die Fahrt zwischen Lhasa und Nyingchi dauert heute nur noch 3 Stunden und 49 Minuten.30-Jun-2026Qinghai-Xizang-Eisenbahn: Die Bahn der Hoffnung auf der SchneeebeneDie Qinghai-Xizang-Bahn ist ein Wunderwerk der Menschheitsgeschichte. Sie verläuft über 1.956 Kilometer von der durchschnittlich über 4.000 Meter hohen Qinghai-Xizang-Hochebene von Xining nach Lhasa, durch den jahrtausendealten Permafrost. Einst als eines der „vier großen Projekte des neuen Jahrhunderts“ Chinas bezeichnet, wurde sie von Beginn an stark angezweifelt: Warum eine Bahnlinie bauen, die sich nicht rechnet? Die Antwort sind die Geschichten der einfachen Menschen, die mit dieser Bahn verbunden sind.29-Jun-2026Wandel auf dem Hochplateau: Wie die Qinghai-Xizang-Eisenbahn jahrtausendealtem tibetischem Räucherwerk neues Leben einhauchtMama Yu besucht das Dorf Tunda im Kreis Nyemo, den Ursprung des tibetischen Räucherwerks, und trifft dort auf Handwerksmeister des immateriellen Kulturerbes. Sie erhält Einblicke in die traditionelle Herstellung und frühere Herausforderungen des Gewerbes.27-Jun-2026Lehrer im Rahmen des Hilfsprogramms für XizangDie Experimentelle Grundschule in Lhasa auf 3.650 Metern Höhe ist ein Ort des Wandels: Mehrere Lehrer aus Beijing vermitteln dort im Rahmen eines Bildungs-Hilfsprogramms moderne Unterrichtsmethoden, mitten im schneebedeckten Hochland.26-Jun-2026Li Danyang - Ärztin im Hilfsprogramm für XizangLi Danyang gehört zur ersten Gruppe der elften medizinischen Hilfsmannschaft aus Beijing für Xizang. Derzeit ist sie als stellvertretende Direktorin am Volkskrankenhaus des Bezirks Duilongdeqing in Lhasa tätig, wo sie im Rahmen des Hilfsprogramms für Xizang arbeitet. Im Jahr 2025 meldete sie sich freiwillig für den Einsatz auf dem Hochplateau, in der Hoffnung, medizinischen Fachkenntnisse und Behandlungskonzepte aus der Hauptstadt nach Xizang zu bringen und den Menschen vor Ort eine gute Gesundheitsversorgung direkt vor ihrer Haustür zu ermöglichen.25-Jun-2026Hüterin der „Himmelsstraße"Die Qinghai-Xizang-Bahn gilt als „Himmelsstraße". Sie beginnt in Xining in der Provinz Qinghai und endet in Lhasa in Xizang. Die Strecke ist insgesamt 1.956 Kilometer lang und führt über den Tangula-Pass, dessen höchster Punkt auf 5.072 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Seit fünf Jahren ist Zugchefin Zhang Xiangping auf dieser Strecke im Einsatz. Sie betreut die Fahrgäste mit großem Engagement und ist zugleich Zeugin der rasanten Entwicklung und des Wandels der Qinghai-Xizang-Bahn. 24-Jun-2026Mehr