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Wie kann der historische „VAE-Konsens“ die Welt verändern?

15.12.2023 21:35:36

Der auf der 28. Konferenz der Vertragsparteien (COP28) des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) erzielte „VAE-Konsens“ ist eine historische und hart erkämpfte Vereinbarung.

Es ist das erste Mal, dass sich die Länder auf eine „Transformation weg von fossilen Brennstoffen“ geeinigt haben. Zu den Ergebnissen der Konferenz gehörten auch die Verabschiedung des Beschlusses über den von den Entwicklungsländern befürworteten „Loss and Damage“-Fonds am ersten Tag sowie die Vervollkommnung der globalen Prüfung der Umsetzung des Pariser Abkommens. China beteiligte sich aktiv an den Diskussionen und Verhandlungen zu allen Themen und warb bei vielen Gelegenheiten für Chinas Ideen und den Multilateralismus, was dem Erfolg der Konferenz einen starken politischen Impuls verlieh.

In einigen Analysen wurde darauf hingewiesen, dass die historische Vereinbarung, die auf der COP28 erzielt wurde, nicht von der Zusammenarbeit zwischen China und den Vereinigten Staaten getrennt werden kann. Während des Treffens zwischen den Staatschefs beider Länder in San Francisco betonten Xi Jinping und Joe Biden, dass sie sich bemühen würden, den Erfolg der COP28 zu fördern. Diese positive Einstellung zur Zusammenarbeit hat der globalen Reaktion auf die Klimakrise neuen Schwung verliehen.

Angesichts des gravierenden Klimawandels ist die Frage, wie die Ergebnisse dieser Konferenz umgesetzt werden können, von größter Bedeutung.

Erstens dürfen die Industrieländer nicht nur Lippenbekenntnisse abgeben. Die Prüfung des Pariser Abkommens zeigt, dass die Industrieländer bei ihren eigenen Emissionsreduktionen und bei der Einhaltung ihrer finanziellen und technologischen Verpflichtungen gegenüber den Entwicklungsländern erhebliche Defizite aufweisen. Die derzeit von den Industrieländern mobilisierten Mittel reichen bei weitem nicht aus, um die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Um die Ergebnisse dieser Konferenz umzusetzen, müssen die Industrieländer daher so schnell wie möglich ihre Zusagen zur Klimafinanzierung einhalten.

Um die Energiewende zu verwirklichen und den Klimawandel zu bekämpfen, müssen die Länder weiterhin selbst aktiv werden. Im Laufe der Jahre hat China auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bemerkenswerte Erfolge erzielt. Gegenwärtig macht Chinas installierte Kapazität im Bereich der neuen Energien mehr als ein Drittel der weltweiten Gesamtkapazität aus, und seine Wind-, Wasser- und Solarenergie ist weltweit führend. Alle Länder sollten pragmatische Anstrengungen unternehmen, um ihren eigenen Beitrag zur gemeinsamen Antwort der Menschheit auf den Klimawandel zu leisten.

Das gemeinsame Dilemma der Menschheit muss gemeinsam durchbrochen werden. Alle Parteien sollten nachhaltige Anstrengungen unternehmen, und, wie ein Klimabeamter der Vereinten Nationen sagte, „in den kritischen Jahren, die vor uns liegen, werden die Stimmen und die Entschlossenheit aller Länder wichtiger denn je sein“.

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