
(Foto: VCG)
Am Sonntag hat der chinesische Außenminister Wang Yi ein Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Hossein Amir-Abdollahian geführt.
Dabei sagte Amir-Abdollahian, mittlerweile sei die Lage im Nahen Osten mit der Erweiterung des Kriegs gefährlich. Aktionen zur Verhinderung der Attacken gegen Zivilisten sollten so bald wie möglich durchgeführt werden. Nur dann könnte die humanitäre Situation im Gaza gemildert werden. Der Iran hoffe, durch politische Methoden die Krise zu lösen und wolle mit China Konsultationen darüber verstärken.
Wang erklärte, aktuell sollte die Lage möglichst bald entschärft werden, um eine schwere humanitäre Krise im Gazastreifen sowie Tod und Verletzungen von noch mehr Zivilisten zu vermeiden. China unterstütze eine verstärkte Solidarität und Koordinierung der islamischen Länder in der Palästina-Frage sowie ihre einstimmige Stimme. Wang betonte, China werde weiterhin an der Seite des Friedens und der Gerechtigkeit stehen sowie die gerechte Aufgabe der palästinensischen Bevölkerung zur Wahrung ihrer eigenen nationalen Rechte und Interessen unterstützen.
Am gleichen Tag telefonierte Wang auch mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan. Dabei sagte er, China pflege zurzeit Konsultationen und Koordinierung mit verschiedenen Seiten, um einen Ausbau des Konflikts zu verhindern sowie eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden. China werde kontinuierlich durch die UNO sowie bilaterale Kanäle dem Gazastreifen dringende humanitäre Hilfe gewähren. Die Volksrepublik unterstütze alle Bemühungen zur Förderung der Umsetzung des „Zwei-Staaten-Konzepts“ und wolle mit der Türkei Konsultationen darüber pflegen, um der instabilen internationalen Situation noch mehr Stabilität zu verleihen.