Das chinesische Handelsministerium erklärte am Donnerstag, es sei sehr unzufrieden mit der kürzlich erfolgten Aufnahme von drei chinesischen Firmen in die sogenannte „Uyghur Forced Labor Prevention Act Entity List“ durch die Vereinigten Staaten und lehne diese entschieden ab.
Ein Sprecher des Ministeriums bezeichnete diesen Schritt, dem es an sachlicher Grundlage und Transparenz fehlt, als klassische wirtschaftliche Nötigung.
Das Xinjiang Supply Chain Business Advisory und ergänzende Dokumente, die von den Vereinigten Staaten herausgegeben wurden, hätten sich grob in die inneren Angelegenheiten Chinas eingemischt und chinesische Unternehmen unter dem Banner der „Menschenrechte“ unterdrückt, so der Sprecher.
Es gebe keine Zwangsarbeit in Xinjiang, sagte der Sprecher und stellte fest, dass die Vereinigten Staaten den Wohlstand und die Stabilität Xinjiangs untergraben, die legitimen Rechte und Interessen der Unternehmen in Xinjiang verletzen und die Menschenrechte der Bewohner Xinjiangs verschiedener ethnischer Gruppen im Namen der „Menschenrechte“ negativ beeinflussen, sagte der Sprecher.
Unterdessen haben Chinas internationale Handelsräte die Vereinigten Staaten aufgefordert, die Gesetze der Marktwirtschaft und die Grundsätze des fairen Wettbewerbs zu respektieren und die einschlägigen Vorschriften sorgfältig zu prüfen, da die US-Regierung plant, neue Investitionen in China in sensible Technologien zu beschränken.
Der chinesische Rat für die Förderung des internationalen Handels (CCPIT) und die chinesische Außenhandelskammer (CCOIC) haben davor gewarnt, dass das Investitionsverbot den normalen Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern sowie die Sicherheit und Stabilität der globalen Industrieketten gefährden werde.