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China ruft EU zu gemeinsamer Ablehnung von Handelsprotektionismus auf

14.09.2023 14:45:21


 

Foto von VCG

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China hat die EU zu einer gemeinsamen Ablehnung von Handelsprotektionismus aufgerufen.

Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums sagte am Donnerstag bezüglich der Anti-Subventions-Ermittlung der EU gegen E-Autos aus China, die EU solle für die Aufrechterhaltung der Stabilität der globalen Industrie- und Lieferketten sowie der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und der EU einen Dialog und Konsultationen mit der chinesischen Seite aufnehmen. Sie solle ein faires, diskriminierungsfreies und berechenbares Marktumfeld für die gemeinsame Entwicklung der E-Fahrzeugindustrie in China und der EU schaffen sowie sich gemeinsam gegen Handelsprotektionismus wenden.

Die Untersuchungsmaßnahmen der EU dienten dem Schutz der eigenen Industrie im Namen des „fairen Wettbewerbs“ und seien ein unverhohlenes protektionistisches Verhalten, das die globalen Lieferketten der Automobilindustrie, einschließlich der EU, ernsthaft stören und verzerren sowie sich negativ auf die chinesisch-europäischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auswirken werde, so der Sprecher weiter.

Die Automobilindustrien beider Seiten verfügten über ein breites Spektrum an Kooperationsmöglichkeiten und gemeinsamen Interessen. EU-Automobilunternehmen investierten und agierten seit vielen Jahren in China. Der chinesische Markt sei für viele von ihnen zum größten Überseemarkt geworden. China nehme stets eine offene und kooperative Haltung ein sowie begrüße es, wenn EU-Automobilunternehmen ihre Investitionen in China weiter ausbauten.

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