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China will Unterstützung für Kampf gegen Drogenhandel in der Mekong-Subregion verstärken

07.09.2023 16:00:45

Am Mittwoch trafen sich Vertreter der sechs Unterzeichnerländer der Mekong-Absichtserklärung, die vor 30 Jahren ins Leben gerufen wurde. China betonte, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich ist, und kündigte an, das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) mit noch mehr Geld zu unterstützen.

China kündigte am Mittwoch an, dass die chinesische Regierung zur Unterstützung der internationalen Drogenbekämpfungsbemühungen ihre jährliche Spende an das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ab dem nächsten Jahr auf zwei Millionen US-Dollar erhöhen werde. Diese Mittel werden in erster Linie für die Entwicklung der Mekong-Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) bestimmt sein.

Die Ankündigung erfolgte während des 14. Ministertreffens des MOU zur Drogenkontrolle in der Greater Mekong Subregion, das am Mittwoch in Beijing stattfand. In diesem Jahr wird der 30. Jahrestag der Gründung der Mekong-Vereinbarung begangen. Mehr als 80 Personen nahmen an dem Treffen teil, darunter Delegierte der Regierungen der sechs Unterzeichnerstaaten, Vertreter des UNODC und diplomatische Gesandte der betreffenden Länder in China.

Die Mekong-Vereinbarung, die gemeinsam von Kambodscha, China, der Demokratischen Volksrepublik Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam und dem UNODC ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die dringendsten Probleme im Zusammenhang mit Drogen in der Region anzugehen.

Während des Treffens berieten und verabschiedeten die Delegierten eine Reihe von gemeinsamen Dokumenten, darunter den „Subregionalen Aktionsplan (XII)“, die „Erklärung von Beijing“ und „Chinas Initiative zur gemeinsamen Bewältigung des Problems der synthetischen Drogen in der Großregion Mekong durch die Unterzeichner der Absichtserklärung von 1993 über die Drogenbekämpfung in der Großregion Mekong“ (kurz: „Chinas Initiative").

Der erstgenannte Aktionsplan ist eines der grundlegenden Dokumente der Mekong-Vereinbarung. Seine überarbeitete Fassung bietet eine objektivere Bewertung der regionalen Drogensituation und soll die regionale Zusammenarbeit bei der Drogenkontrolle wirksam fördern.

Laut der Zusammenfassung des „Mekong River Joint Patrol and Law Enforcement Meeting 2022“ haben die Strafverfolgungsbehörden aus China, Laos, Myanmar und Thailand im Laufe des Jahres insgesamt 22 Fälle aufgeklärt, 638 Verdächtige festgenommen und 3,19 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Damit konnte der grassierende Trend zu verschiedenen illegalen Aktivitäten im Mekong-Delta wirksam eingedämmt werden.

Die chinesische Regierung wird bei der Drogenbekämpfung weiterhin eine strenge Haltung einnehmen und das internationale Drogenkontrollsystem auf der Grundlage der drei UN-Drogenkontrollkonventionen beibehalten.

Wang Xiaohong, chinesischer Staatsrat und Minister für öffentliche Sicherheit, betonte die Bedeutung der Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit bei der Drogenkontrolle.

Die Delegationsleiter aller Parteien hielten während des Treffens Reden, in denen sie zur weiteren Zusammenarbeit zwischen den Parteien des Mechanismus aufriefen, um die Herausforderungen der Drogenkontrolle gemeinsam anzugehen.

Quelle: german.china.org.cn

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