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Chinesische kommerzielle Rakete startet vier Satelliten vom Meer aus

07.09.2023 15:10:40

China hat am Dienstag eine seegestützte Rakete von den Gewässern um Haiyang, eine Küstenstadt in der ostchinesischen Provinz Shandong, aus ins All geschickt und damit vier Satelliten in die geplante Umlaufbahn gebracht.

Die kommerzielle Trägerrakete „CERES-1“ hob um 17.34 Uhr Ortszeit Beijing ab. Der Weltraumbahnhof Taiyuan Satellite Launch Center führte die Offshore-Mission durch.

Nach Angaben des Raketenherstellers Galactic Energy war dies der neunte Flug und die erste seegestützte Flugmission der „CERES-1“-Serie. Mit diesem Start ist das Unternehmen zudem das erste chinesische Privatunternehmen, das einen Start vom Meer aus durchführt.

Im Vergleich zu einem landgestützten Start ist der Seestart ein neuer Modus, der mehr Flexibilität, bessere Anpassungsfähigkeit und kostengünstigere Dienste bietet. Darüber hinaus kann durch die flexible Positionierung der Start- und Landeplätze sichergestellt werden, dass die Raketenstufen verbraucht werden. Andere Trümmerteile fallen ins Meer und nicht in der Nähe von bewohnten Gebieten auf dem Land.

Diese Vorteile geben der Raketenfirma die Zuversicht, die Häufigkeit der Seestarts in Zukunft zu erhöhen.

An Bord der Trägerrakete „CERES-1“ befanden sich die vier Satelliten „Tianqi 21-24“, die von Guodian Gaoke, einem in Beijing ansässigen kommerziellen Wissenschaftsunternehmen, entwickelt wurden und Teil der „Tianqi“-Konstellation für das Internet der Dinge im erdnahen Orbit sind.

Die 38-Satelliten-Konstellation wird im Jahr 2024 in Betrieb gehen. Sie wird globale Datendienste für Anwendungsszenarien wie Notfallkommunikation, ökologische Umweltüberwachung und Tower Detection bereitstellen.

Quelle: german.news.cn

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