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Archäologen finden alte Gräber und Hausfundamente im Nordosten Chinas

06.09.2023 15:43:30

Archäologen haben in der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas zehn Gräber und die Fundamente von acht Häusern aus der Zeit des Königreichs Wei (220-265) bis zur Jin-Dynastie (265-420) ausgegraben.

Die Entdeckungen wurden vom Institut für Kulturdenkmäler und Archäologie der Provinz Liaoning auf dem Quying-Friedhof in der Stadt Yingkou gemacht.

Im Zuge der im Juli begonnenen Ausgrabungen wurden auch vier Aschegruben, eine Ofenanlage, ein Brunnen und über einhundert Artefakte freigelegt.

Laut Su Junqiang, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts, lassen die Überreste darauf schließen, dass dieser Ort einst ein Wohngebiet war.

Die Artefakte, darunter Keramikfragmente mit gitterartigen, polierten dunklen Mustern und eingravierten Wellenmotiven, weisen charakteristische Merkmale der Kultur der Yan-Staaten während der Periode der Sechzehn Reiche (304-439) auf, einer Kultur in Liaoning, die in der Region jedoch nur selten identifiziert wird.

Diese Entdeckung ist von wissenschaftlicher Bedeutung, da sie Aufschluss über die Verteilung ethnischer Gruppen und ihre kulturellen Interaktionen auf der Liaodong-Halbinsel zu der Zeit gibt.

Bereits im Jahr 1972 hatte ein archäologisches Team Ausgrabungen auf dem Quying-Friedhof durchgeführt, bevor dieser 1984 von der Stadtverwaltung von Yingkou zum städtischen Kulturdenkmal erklärt wurde.

Quelle: german.news.cn

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