
Insgesamt 24 Verdächtige im Bereich Telefon- und Internetbetrug wurden innerhalb von vier Tagen aus Myanmar nach China zurückgebracht, teilte die chinesische Botschaft in Myanmar am Samstag mit.
Die Polizei von Myanmar übergab laut der Botschaft am 23. August sechs Verdächtige am internationalen Flughafen von Yangon an die chinesische Polizei. Am 24. August folgten fünf weitere Verdächtige, am 25. August acht Verdächtige und am 26. August wiederum fünf Verdächtige.
Die Verdächtigen, die von der Polizei in Myanmar festgenommen wurden, sollen Telefonbetrug zum Nachteil von Menschen auf dem chinesischen Festland betrieben haben.
Nach Angaben des chinesischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit (MPS) haben in den letzten Jahren immer mehr Organisationen, die Telekommunikationsbetrug betreiben, ihre Verstecke aus China heraus verlagert, um einem harten Durchgreifen der Polizei zu entgehen.
Seit Anfang dieses Jahres habe die chinesische Polizei gemeinsame Operationen mit Polizeikräften aus den Philippinen, Kambodscha, Myanmar und Laos durchgeführt und mehr als 300 Verdächtige festgenommen, teilte das Ministerium mit. Diese Fälle würden derzeit noch untersucht.
Quelle: german.news.cn