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Der Ausbau der Solidarität und Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern ist ein wichtiger Eckpfeiler der chinesischen Außenpolitik, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Freitag zum China-Afrika-Gipfeldialog in Südafrika.
Weiter sagte er, Staatspräsident Xi Jinping habe auf dem Gipfel bekräftigt, dass China bereit sei, Afrika entschieden zu unterstützen und Mitreisender auf dem Weg der Modernisierung Afrikas zu sein. China werde die Andockung seiner Strategie an Afrika verstärken und Afrika weiterhin unterstützen, seinen internationalen Status zu erhöhen.
Wie der Sprecher weiter mitteilte, hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping auf dem BRICS-Gipfel mit dem indischen Premierminister, Narendra Modi, ein Gespräch geführt. Beide Seiten tauschten dabei offen und tiefgehend Meinungen über die chinesisch-indischen Beziehungen sowie über gemeinsam interessierende Fragen aus.
Dazu bekräftigte Wang Wenbin, der chinesische Standpunkt zur chinesisch-indischen Grenzfrage sei konsequent und eindeutig. Die Grenzfrage sei ein von der Geschichte hinterlassenes Problem und stelle nicht die Gesamtheit der chinesisch-indischen Beziehungen dar. Es gelte, durch friedliche und freundschaftliche Konsultationen eine gerechte, vernünftige und für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.
Als Reaktion auf einen ausländischen Medienbericht, wonach die China National Nuclear Corporation ein Atomkraftwerk in Saudi-Arabien bauen wird, sagte Wang Wenbin, China werde weiterhin eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich der Nutzung der Kernenergie zu zivilen Zwecken, mit Saudi Arabien entwickeln und gleichzeitig seine internationalen Verpflichtungen zur nuklearen Nichtverbreitung strikt einhalten, so der Sprecher des chinesischen Außenministeriums.