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Ableitung von nuklear verseuchtem Abwasser: China bestellt japanischen Botschafter ein

23.08.2023 09:46:33

Foto von VCG

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Der stellvertretende chinesische Außenminister Sun Weidong hat am Dienstag den japanischen Botschafter in China, Hideo Tarumi, einbestellt, um ihm mit Nachdruck ernsthafte Proteste gegen den Plan der japanischen Regierung zur Entsorgung des nuklear kontaminierten Wassers vom Atomkraftwerk Fukushima zu unterbreiten.

Sun betonte, der Atomunfall von Fukushima sei einer der bisher schwersten Atomunfälle der Welt, bei dem große Mengen radioaktiver Stoffe ausgetreten seien, was weitreichende Auswirkungen auf die Meeresumwelt, die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit gehabt habe. Die Ozeane seien die blaue Heimat, von der das Überleben der gesamten Menschheit abhänge. Die japanische Seite dürfe nicht nach Belieben nuklear verseuchtes Wasser in sie einleiten. Die japanische Seite setze damit zweifellos die globale Meeresumwelt und die Gesundheit der gesamten Menschheit aufs Spiel.

China fordere die japanische Seite nachdrücklich auf, ihre falsche Entscheidung rückgängig zu machen, ihren Plan, das nuklear verseuchte Wasser ins Meer einzuleiten, nicht weiter voranzutreiben, aufrichtig mit ihren Nachbarn zu kommunizieren sowie verantwortungsvoll mit der Angelegenheit umzugehen, um unvorhersehbare Schäden und Beeinträchtigungen der weltweiten Meeresumwelt zu vermeiden. Sollte die japanische Seite hartnäckig bleiben, werde die chinesische Regierung die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Meeresumwelt, die Lebensmittelsicherheit und die öffentliche Gesundheit entschieden zu schützen, so Sun weiter.

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