Die BRICS-Länder werden immer stärker. Dies sagte Dilma Rousseff, Präsidentin der Neuen Entwicklungsbank, kürzlich in einem Interview mit der China Media Group (CMG).

Sie widerlegte zudem Stimmen einiger Länder und Medien in der internationalen Gemeinschaft, die die BRICS-Zusammenarbeit kritisiert haben, und erklärte, sie verstehe die Grundlage für diese Aussage nicht. Im Gegenteil glaube sie, dass derzeit alles deute darauf hin, dass die Bedeutung der BRICS-Länder wichtiger denn je sei. Gleichzeitig werde die Entwicklung der BRICS-Länder zweifellos erhebliche Beiträge zu Weltmultipolarität, Frieden und Entwicklung leisten.

In dem CMG-Interview betonte Rousseff auch die Merkmale der Neuen Entwicklungsbank und sagte dazu, dass sich die Bank auf einige Probleme in einigen südlichen Ländern der Welt konzentriere, die keine ausreichenden Kredite erhalten und ihre Währungen nicht umtauschen können. Entwicklungsländer müssten in den Aufbau der Infrastruktur investieren, seien es logistische Infrastrukturen wie Straßen, Eisenbahnen oder Hochgeschwindigkeitsbahnen, oder auch digitale Infrastrukturen. Diese stehen in engem Zusammenhang mit dem Wohlergehen der Menschen in verschiedenen Ländern. Rousseff äußerte die Hoffnung, das Leben der Menschen in verschiedenen Ländern könne verbessert werden, indem bessere Lebensbedingungen für sie geschaffen werden.

Rousseff fügte hinzu, die Hegemonie des US-Dollars führe zur Nichtkonvertierbarkeit der Währungen einiger der südlichen Länder. Heutzutage zeige die Welt eher einen Trend zur Multipolarisierung als eine einzelne Polarisierung basierend auf dem US-Dollar. Andere Weltzentren würden entstehen, und diese Umwandlung sei im Gange. Sie hoffe, dass einige Transaktionen sowie Wirtschafts- und Handelsaustausch in lokaler Währung durchgeführt werden können und Gelder in den lokalen Währungen zu sammeln, um den Mitgliedsländern der Neuen Entwicklungsbank zu helfen, sich stärker und aktiver am Kapitalmarkt zu beteiligen.
Darüber hinaus kritisierte sie den Enthusiasmus des Westens für einseitige Sanktionen. Zweck derartiger Sanktionen sei es, die Gesellschaft, das Leben der Menschen und ihre Lebensbedingungen zu beeinflussen, um andere Länder zu zwingen, ihre Systeme zu ändern. Das sei falsch, so Dilma Rousseff im Interview der China Media Group.