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Hebei siedelt über 1,54 Millionen Menschen wegen starker Regenfälle um

05.08.2023 19:28:47

In der nordchinesischen Provinz Hebei wurden am Freitag um 8 Uhr morgens mehr als 1,54 Millionen Menschen wegen der starken Regenfälle und Überschwemmungen der vergangenen Tage evakuiert.

Unter den umgesiedelten Menschen befinden sich 961.200 aus Gebieten, die als Hochwasserrückhaltebecken dienen, teilte das Hauptquartier für Hochwasserkontrolle und Dürrebekämpfung der Provinz Hebei am Samstag mit.

Unter den Auswirkungen des Taifuns Doksuri hatten sintflutartige Regenfälle seit dem 27. Juli weite Teile von Hebei heimgesucht. Insgesamt 883 Gemeinden in 98 Landkreisen der Provinz Hebei und über 2,22 Millionen Menschen sind von den Überschwemmungen betroffen, die durch den Regen ausgelöst wurden.

Nach heftigen Regenfällen in der Stadt Baoding in der nordchinesischen Provinz Hebei sind zehn Menschen ums Leben gekommen und 18 werden noch vermisst, teilten die örtlichen Behörden am Samstag mit.

Nach umfangreichen Reparaturarbeiten sind alle Kommunikationsverbindungen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Dörfern in den an Hebei grenzenden Gebieten Beijings wiederhergestellt worden, teilte die Beijinger Kommunikationsbehörde am Samstag mit.

China hatte am Freitag zusätzliche 100 Millionen Yuan (etwa 14 Millionen US-Dollar) aus dem zentralen Haushalt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Provinzen Tianjin und Hebei bereitgestellt.

Der Fonds wird nach Angaben der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission zur Unterstützung der Notsanierung und des Wiederaufbaus von Infrastruktur und wichtigen öffentlichen Einrichtungen verwendet.

Am Samstag um 6 Uhr morgens überschritt der Wasserstand des Hauptstroms des Liaohe-Flusses in der nordostchinesischen Provinz Liaoning, einem der größten Flüsse des Landes, die Warnmarke um 33 cm.

Acht Städte und 45 Kreise in Liaoning haben Notfallmaßnahmen zur Hochwasserbekämpfung eingeleitet.

China hat nach Angaben der Nationalen Finanzaufsichtsbehörde die Versicherungsunterstützung für Menschen verstärkt, die von Überschwemmungen und geologischen Katastrophen betroffen sind, die durch die jüngsten extremen Regenfälle in Nordchina und in den Regionen entlang der Flüsse Gelb und Huaihe ausgelöst wurden.

Bis Donnerstag gingen bei den Versicherungsinstituten in 14 Katastrophengebieten 143.600 Anträge ein, die hauptsächlich Kfz-, Unternehmens- und Landwirtschaftsversicherungen betreffen. Die geschätzten Gesamtverluste in diesen Fällen beliefen sich auf 3,29 Milliarden Yuan (etwa 460,67 Millionen US-Dollar).

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