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Chinas Wirtschaft stärke das Wachstum in Asien und dem Pazifik, wobei die Wachstumsaussichten für die sich entwickelnden Volkswirtschaften in der Region bei 4,8 Prozent blieben, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten aktualisierten Prognosebericht der Asiatischen Entwicklungsbank.
Der jüngste Ausblick auf die asiatische Entwicklung (ADO: Asian Development Outlook) prognostiziert für China ein Wirtschaftswachstum von 5 Prozent in diesem Jahr, was gegenüber der Prognose vom April unverändert bleibt, und zwar vor dem Hintergrund einer starken Binnennachfrage im Dienstleistungssektor.
Die in Manila ansässige Bank erklärte jedoch, dass sich die Nachfrage nach den Exporten von Elektronik und anderen Fertigungsgütern aus den asiatischen Entwicklungsländern verlangsamt, da die Straffung der Geldpolitik die Wirtschaftstätigkeit in den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften beeinträchtigt.
Developing Asia umfasst 46 Volkswirtschaften in der asiatisch-pazifischen Region, ohne Japan, Australien und Neuseeland.
„Die Wachstumsprognose der Region für das nächste Jahr wurde geringfügig auf 4,7 Prozent nach unten korrigiert, nachdem sie im April auf 4,8 Prozent geschätzt worden war“, heißt es im ADB-Bericht.
Es werde erwartet, dass die Inflation weiter sinken und sich dem Niveau vor der Pandemie annähern werde, da die Kraftstoff- und Lebensmittelpreise sänken, so die ADB.
Die Inflation in den asiatischen Entwicklungsländern wird für dieses Jahr auf 3,6 Prozent prognostiziert, verglichen mit einer April-Prognose von 4,2 Prozent. Gleichzeitig wurde die Inflationsprognose für 2024 von einer früheren Schätzung von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent angehoben.
„Asien und der pazifische Raum erholen sich weiterhin von der Pandemie in einem stetigen Tempo“, sagte ADB-Chefökonom Albert Park und fügte hinzu, dass die Binnennachfrage und der Dienstleistungssektor das Wachstum antrieben, während viele Volkswirtschaften auch von einer starken Erholung des Tourismus profitierten.
Die ADB hält ihre Wachstumsprognosen für die meisten Subregionen in Asien und dem Pazifik aufrecht, aber für Südostasien wurde der Ausblick auf 4,6 Prozent in diesem Jahr und 4,9 Prozent im nächsten Jahr gesenkt, verglichen mit den Schätzungen vom April von 4,7 Prozent bzw. 5 Prozent.
Die Prognose für den Kaukasus und Zentralasien wurde ebenfalls geringfügig von 4,4 Prozent im Jahr 2023 auf 4,3 Prozent und von 4,6 Prozent im Jahr 2024 auf 4,4 Prozent gesenkt.
Quelle: german.news.cn