Baidu

Trotz Herausforderungen besseres 2. Quartal erwartet

29.06.2023 17:00:03

(Foto: VCG)

(Foto: VCG)

Der Vorsitzende der Kommission für die Überwachung und Verwaltung staatlicher Vermögenswerte des Staatsrats, Zhang Yuzhuo, ist zuversichtlich für eine weiter fortschreitende wirtschaftliche Erholung des Landes. China habe einige positive Anzeichen für eine starke Erholung sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite erlebt, erklärte Zhang.

„Es wird erwartet, dass die Leistung des zweiten Quartals in der ersten Hälfte dieses Jahres besser sein wird als die des ersten“, sagte Zhang am Dienstag bei einem Treffen während des 14. Sommer-Davos-Forums.

Zhang warnte aber auch vor Herausforderungen, vor allem in Bereichen wie dem geringer als erwartet ausgefallenen Wachstum des Außenhandels.

Es sollten mehr Anstrengungen unternommen werden, um mehr und neue Wachstumspunkte für den Konsum zu schaffen und einige aufstrebende Sektoren auszubauen, um eine größere Wirkung zu erzielen, erörterte der Vorsitzende der Kommission.

„Wir hoffen, dass wir durch hochrangige Foren wie das Sommer-Davos-Forum in Davos unseren Konsens zur Vertiefung der Zusammenarbeit ausbauen und maximieren können, damit wir gemeinsam zu einer globalen wirtschaftlichen Erholung beitragen können“, erklärte Zhang.

Ngozi Okonjo-Iweala, Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), schloss sich seinen Ansichten an und rief zu verstärkten Anstrengungen auf, um die globale Widerstandsfähigkeit zu stärken. Entkopplung und Fragmentierung würde die Welt teuer zu stehen kommen, warnte sie.

„Wenn wir uns in zwei Handelsblöcke entkoppeln, wird das die Welt längerfristig einen Verlust von fünf Prozent des globalen BIP kosten. Der IWF schätzt, dass die langfristigen Kosten der Handelsfragmentierung bis zu sieben Prozent des globalen BIP betragen könnten“, erklärte sie am Dienstag auf demselben Forum.

„Das wäre so, als würden wir das Äquivalent der gesamten japanischen Wirtschaft verlieren, was für die Welt katastrophal wäre. Entkopplung und Fragmentierung sind also etwas, das sich die Welt einfach nicht leisten kann“, betonte sie.

Okonjo-Iweala zufolge zeigen Untersuchungen der Weltbank, dass das langfristige Wachstumspotenzial sowohl der Industrie- und Entwicklungsländer als auch der Schwellenländer aufgrund einiger struktureller Faktoren wie der Demografie abnimmt.

Sie sieht dennoch einige Chancen im globalen Handel, zum Beispiel bei schnell wachsenden digitalen Dienstleistungen und im vielversprechenden Wachstumspotenzial im grünen Handel.

Die Ratingagentur Fitch Ratings hat die Prognose für Chinas BIP-Wachstum im Jahr 2023 kürzlich von 5,2 Prozent auf 5,6 Prozent angehoben, nachdem der Aufschwung im ersten Quartal schneller als erwartet eigensetzt hatte.

Quelle: German.china.org.cn

© China Radio International.CRI. All Rights Reserved.
16A Shijingshan Road, Beijing, China