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Li Qiang: China und Deutschland sollten Beispiel für Stärkung von chinesisch-europäischer Zusammenarbeit geben

21.06.2023 10:03:56

China und Deutschland sollten bei der Vertiefung der wirtschaftlichen und technischen Kooperation zusammenarbeiten, um ein Beispiel zu geben und den Weg für die Stärkung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit zwischen China und Europa sowie die Förderung der globalen Entwicklung zu ebnen. Dies sagte der chinesische Ministerpräsident Li Qiang am Dienstag auf dem elften Chinesisch-Deutschen Forum für wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit, an dem er gemeinsam mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz teilnahm.

An dem Forum nahmen auch mehr als 200 Vertreter der chinesischen und deutschen Wirtschafts- und Geschäftswelt teil. Li wies auf die Notwendigkeit hin, die wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit als einen wichtigen Eckpfeiler der internationalen Kooperation zu betrachten, den Trend der wirtschaftlichen Globalisierung zu erfassen, den Freihandel entschieden zu unterstützen sowie den gemeinsamen Wohlstand und die Entwicklung der Menschheit zu fördern.

Der chinesische Ministerpräsident sagte, die Errungenschaften und Erfahrungen der wirtschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland seien von unschätzbarem Wert. Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor mehr als 50 Jahren hätten beide Länder eine umfassende und vertiefte freundschaftliche Zusammenarbeit aufgebaut, wobei die wirtschaftliche und technologische Kooperation die dynamischste und aktivste gewesen sei und sich allmählich zu einem neuen Muster einer vielseitigen und bereichsübergreifenden Zusammenarbeit entwickelt habe.

Scholz sagte, Deutschland werde nicht den Weg der Antiglobalisierung einschlagen, an seiner offenen Politik festhalten, die Zusammenarbeit mit China weiter verstärken und die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit nach der COVID-Pandemie beschleunigen. Deutschland sei bereit, die Probleme in der bilateralen Zusammenarbeit durch Kommunikation und Dialog mit China zu lösen.

Vor der Teilnahme an dem Forum nahmen Li und Scholz an einem runden Tisch mit mehr als 30 chinesischen und deutschen Unternehmervertretern teil.

Li äußerte die Hoffnung, dass die deutsche Seite ihren Markt offen halten sowie ein faires, transparentes und diskriminierungsfreies Umfeld für chinesische Unternehmen schaffen werde, die in Deutschland investieren wollten. China und Deutschland verfügten in Bereichen wie der digitalen Wirtschaft, der Künstlichen Intelligenz und der grünen Entwicklung über ein großes Kooperationspotenzial, so Li Qiang weiter.

Die Unternehmer, die an dem runden Tisch teilnahmen, sagten, China und Deutschland seien wichtige Kooperationspartner und die Politik der Öffnung unterstütze die Geschäftswelt beider Länder. Sie sprachen sich dafür aus, die Rolle des Chinesisch-Deutschen Wirtschaftsberatungsausschusses und anderer Mechanismen voll auszuspielen, um den Austausch und das Voneinanderlernen zu verbessern sowie die Zusammenarbeit in Bereichen wie Innovationen, digitale Wirtschaft und grüne Entwicklung zu vertiefen. Dadurch würden gegenseitiger Nutzen, Win-Win-Ergebnisse und eine gemeinsame Entwicklung erreicht.

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