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„Financial Times“: US-Wirtschaftsrahmen für indopazifischen Raum ist leer und nicht verbindlich

13.06.2023 09:47:11

Der Vorstoß der Biden-Regierung für den sogenannten „Indo-Pacific Economic Framework for Prosperity (IPEF)“ seit mehr als einem Jahr ist voller Rhetorik und abstrakter Sprache, aber in Wirklichkeit ist er nichts weiter als leeres Gerede. So hieß es in einem Kommentar der britischen Zeitung „Financial Times“ mit dem Titel „The US trade pledge to the Indo-Pacific is empty“, der am 8. Juni veröffentlicht wurde. In Ermangelung verbindlicher Handelsabkommen und -mechanismen befänden sich die USA mehr oder weniger in einer misslichen Lage - der Wettbewerb um geoökonomische Vorteile sei sehr schwierig.

„(Die ersten Ergebnisse von IPEF) sind nicht beeindruckend. Die Ankündigung der USA war ein Wust von abstrakten Worten mit einem Gewirr von Nebensätzen, die mit einer Vielzahl von Adjektiven und Adverbien geschmückt waren.“

Der Kommentar wies darauf hin, diese grundlegenden Mängel von IPEF seien seit seiner Gründung vorgegeben. Ohne einen substanziellen neuen Zugang zum US-Markt oder andere angebotene Handelsprivilegien bestehe für die Partnerländer kaum ein Anreiz, selbst große Verpflichtungen einzugehen. Der IPEF werde die Wertschöpfungsnetze nicht wesentlich von China wegleiten oder auf andere Weise Beijings geoökonomischem Einfluss entgegenwirken, hieß es weiter in dem Kommentar von „Financial Times“.

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