„De-Risking“? Die Entkopplung von China ist das Risiko

26.05.2023 20:29:02

Vor kurzem hat eine Reihe ausländischer Handelskammern in China Berichte über ihre Unternehmen in China veröffentlich. Laut einer Umfrage der Amerikanischen Handelskammer in China gaben 66 % der US-Unternehmen in China an, ihre Investitionen in China in den nächsten zwei Jahren beibehalten oder erhöhen zu wollen. Einem Bericht der Handelskammer der Europäischen Union in China zufolge erklärten fast 60 % der befragten Unternehmen, dass sie ihre F&E-Ausgaben in China in den nächsten fünf Jahren „mäßig erhöhen“ oder „erheblich erhöhen“ würden. Eine Studie der australischen Handelskammer in China ergab, dass über 60 % der australischen Unternehmen China als eines der drei wichtigsten globalen Investitionsziele ansehen.

Dies erklärt, warum die Zahl des von China genutzten Fremdkapitals in die Höhe schießt. Von Januar bis April dieses Jahres belief sich die tatsächliche Nutzung auswärtiger Investitionen in China auf umgerechnet fast 500 Milliarden Yuan RMB, was einem Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter ihnen wuchsen die tatsächlichen Investitionen in China aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Südkorea relativ schneller.

Ausländische Unternehmen investieren nicht nur in die Errichtung von Geschäften und Fabriken, sondern sie siedeln auch zunehmend ihre Forschungs- und Entwicklungszentren in China an. Einige Analysten weisen darauf hin, dass die Marktaussichten, die Gewinnspannen, das Innovationsumfeld und die Kontinuität der Politik für die Unternehmen ein wichtiges Kriterium für Investitionen sind.

In den letzten drei Jahren hat die COVID-19-Pandemie in Verbindung mit den internationalen geopolitischen Turbulenzen die Weltwirtschaft in einen Abschwung gestürzt. Im Gegensatz dazu haben Chinas stabiles Entwicklungsumfeld, das stetige und fortschreitende Wirtschaftswachstum und der große Markt von über 1,4 Milliarden Einwohnern und davon über 400 Millionen mit mittlerem Einkommen eine starke Anziehungskraft auf die ausländischen Investitionen ausgeübt. Für Unternehmen bedeutet die Nähe zum Markt die Nähe zur „Wasserquelle“. Und der große Markt China mit seiner hohen Qualitätsentwicklung ist nicht zu übersehen.

Wie man effizient produziert und die Kosten senkt, hängt direkt mit der Entwicklung der Unternehmen zusammen. China verfügt über das größte, umfassendste und vollständigste Industriesystem der Welt, das ausländischen Unternehmen die Möglichkeit bietet, hochwertige Rohstoffe und Komponenten zu niedrigeren Kosten zu beziehen und so ihre Rentabilität zu steigern. Gleichzeitig hat Chinas starke Entwicklung der Infrastruktur die Kosten der Unternehmen erheblich gesenkt.

Zudem hat China seine Politik der Öffnung nach außen weiter vorangetrieben, indem es die Negativliste für den Marktzugang auswärtigen Kapitals reduzierte, das Gesetz über ausländische Investitionen weiter umsetzte und den Schutz der Rechte an geistigem Eigentum verstärkte. Laut der jüngsten Umfrage der Chinesischen Rats für die Förderung des internationalen Handels bewerteten 97 % der befragten ausländischen Unternehmen die von der chinesischen Regierung im vierten Quartal des vergangenen Jahres eingeführte Politik für Auslandsinvestitionen als „zufriedenstellend“. Kürzlich fand die dritte China-MOEL-Expo statt, auf der 62 ausländische Investitionsprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 17,78 Milliarden US-Dollar unterzeichnet wurden. Die von China geschaffenen Öffnungsplattformen erleichtern ausländischen Investoren den Einstieg und die Teilhabe an den Entwicklungsdividenden.

Gegenwärtig haben einzelne Länder den Begriff „De-Risking“ erfunden, um ihre Absicht zu verbergen, China zu unterdrücken und einzudämmen. Aber wie sich herausstellt, ist die Entkopplung von China das eigentliche Risiko. Die Gesetze des Marktes zeigen, dass die Unternehmen instinktiv dort handeln, wo es Gewinne zu erzielen gibt.

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