China und Honduras nehmen diplomatische Beziehungen auf

26.03.2023 13:02:12


 

China und Honduras haben am Sonntag diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Der chinesische Staatskommissar und Außenminister Qin Gang führte am selben Tag in Beijing ein Gespräch mit dem honduranischen Außenminister Eduardo Reina. Beide Seiten unterzeichneten das gemeinsame Kommuniqué über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Republik Honduras.

Dem Kommuniqué zufolge erkennt die Regierung der Republik Honduras an, dass es nur ein China auf der Welt gibt und die Regierung der Volksrepublik China die einzige legitime Regierung ist, die ganz China vertritt. Zudem sei Taiwan ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums. Die Regierung der Republik Honduras breche unverzüglich die „diplomatischen Beziehungen“ zu Taiwan ab und verpflichte sich, keine offiziellen Beziehungen oder offiziellen Kontakte zu Taiwan zu unterhalten, hieß es in dem Kommuniqué weiter.

Das chinesische Außenministerium begrüßte den Schritt umgehend und erklärte, die Entscheidung sei „die richtige Wahl, die dem vorherrschenden Trend entspricht und von der Bevölkerung unterstützt wird“. Es gebe nur ein China auf der Welt und die Regierung der Volksrepublik China sei die einzige legitime Regierung, die ganz China vertrete, während Taiwan ein unveräußerlicher Teil des chinesischen Territoriums sei, hieß es vom chinesischen Außenministerium in einer Pressemitteilung. Dies seien unbestreitbare Tatsachen, die auf Geschichte und Recht beruhten. Das Ein-China-Prinzip werde durch die Resolution 2758 der Generalversammlung der Vereinten Nationen von 1971 anerkannt und sei ein vorherrschender Konsens der internationalen Gemeinschaft sowie eine allgemein anerkannte Norm zur Regelung internationaler Beziehungen.

Honduras sei ein bedeutendes Land in Mittelamerika, so das chinesische Außenministerium weiter. Die Regierung von Honduras habe nun beschlossen, mit 181 Ländern der Welt zusammenzustehen, das Ein-China-Prinzip anzuerkennen und sich zu dessen Einhaltung zu verpflichten. Auch habe sie sich dazu entschieden, die „diplomatischen Beziehungen“ zu Taiwan abzubrechen, diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik China aufzunehmen und sich zu verpflichten, keine offiziellen Beziehungen und keinen offiziellen Austausch mehr mit Taiwan aufzubauen. Dies sei die richtige Wahl, die im Einklang mit dem vorherrschenden Trend stehe und von den Menschen unterstützt werde.

China würdige die Entscheidung der honduranischen Seite und sei bereit, die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Honduras in verschiedenen Bereichen auf der Grundlage der fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz zum Nutzen beider Länder und ihrer Völker auszubauen.

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