Qin Gang erläutert chinesisch-russische und chinesisch-amerikanische Beziehungen

07.03.2023 11:18:18


 

Der chinesische Außenminister Qin Gang hat am Dienstag vor der Presse im Rahmen der ersten Tagung des 14. chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK) Chinas Beziehungen zu Russland und den USA erläutert.

Qin erklärte, manche Länder seien es gewöhnt, die chinesisch-russischen Beziehungen mit einem Farbfilter des Kalten Krieges zu betrachten. Allerdings sähen sie nur ihre Reflexion. Die chinesisch-russischen Beziehungen basierten auf Nichtblockbildung und Nichtkonfrontation und richteten sich nicht gegen eine dritte Seite. Sie stellten keine Bedrohung für irgendein Land auf der Welt dar und würden auch nicht von irgendeiner dritten Seite gestört und provoziert.

„Wenn China und Russland zusammenarbeiten, wird der Welt ein Impuls in Richtung Multipolarität und Demokratisierung der internationalen Beziehungen gegeben, und das globale strategische Gleichgewicht und die Stabilität werden besser gewährleistet. Je instabiler die Welt wird, desto wichtiger ist es für China und Russland, ihre Beziehungen stetig auszubauen“, sagte der chinesische Außenminister weiter.

Bei der Einschätzung und Positionierung der USA zu China seien schwere Fehler aufgetreten, so Qin Gang weiter. Sie betrachteten China als den größten Konkurrenten und die kritischste geopolitische Herausforderung. Mit diesem fehlerhaften Schließen des ersten Knopfs sei die China-Politik der USA völlig von der vernünftigen und gesunden richtigen Bahn abgelenkt worden. 

Die Beziehungen zwischen China und den USA sollten von den gemeinsamen Interessen und der gemeinsamen Verantwortung beider Länder sowie von der Freundschaft zwischen beiden Völkern bestimmt werden und nicht von der amerikanischen Innenpolitik oder einem hysterischen Neo-McCarthyismus, sagte Außenminister Qin Gang weiter.

„China wird weiterhin den von Staatspräsident Xi Jinping aufgestellten Prinzipien folgen, nämlich gegenseitiger Respekt, friedliche Koexistenz und eine für beide Seite vorteilhafte Kooperation, um solide und stabile Beziehungen zu den USA zu pflegen. Wir hoffen, dass die US-Regierung beide Völker hört, ihre strategische Angst vor einer ‚Bedrohungsinflation‘ ablegt, die Nullsummenspiel-Mentalität, die eine Philosophie des Kalten Krieges ist, aufgibt und sich nicht von der ‚politischen Korrektheit‘ vereinnahmen lässt. Wir hoffen, dass die USA sich auf halbem Wege mit China treffen, ihre Verpflichtungen einhalten und gemeinsam mit China den richtigen Weg finden, um zum Nutzen beider Länder und der ganzen Welt miteinander auszukommen“, fügte Qin hinzu.

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