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Boshaftes politisches Umfeld in den USA ist schrecklicher als „Giftzug“

02.03.2023 11:08:56

(Foto: VCG)

(Foto: VCG)

Mit der Zeit werden die katastrophalen Folgen des Austritts giftiger Chemikalien nach einer Zugentgleisung im US-Bundesstaat Ohio immer deutlicher. Bei immer mehr lokalen Anwohnern wurden Bronchitis und andere Krankheiten diagnostiziert. Der Behörde für Naturressourcen von Ohio zufolge sind seit der Zugentgleisung etwa 44.000 Tiere in kontaminierten Gewässern in der Nähe des Unglücksorts gestorben. Gleichzeitig weiten sich die Auswirkungen des Unfalls allmählich auf andere Bundesstaaten aus.

Die US-Politiker wälzen trotz der schweren Bedrohung für die Umwelt die Verantwortung aber immer noch auf andere ab. Nach dem „Schweigen“ in der Anfangsphase ist der „Giftzug“-Vorfall schnell zu einem neuen Thema des Streits zwischen Republikanern und Demokraten geworden.

Die Republikaner werfen der amtierenden Regierung vor, die Katastrophe ignoriert zu haben. Sie behaupten, der Präsident sei lieber in die Ukraine gereist, als die Bewohner in Ohio zu besuchen. Zudem stellen sie die mangelnde Hilfe für die Bewohner von Eastern Palestine in Kontrast zur freigiebigen Hilfe für die Ukraine. Die Demokraten ihrerseits kritisieren die vergangene Regierung, dass sie aufgrund des Lobbyings der Eisenbahnfirmen die Kontrolle auf den Zugtransport gefährlicher Chemikalien gelockert habe. „Das ist der Fehler von Donald Trump!“

„The New York Times“ kommentierte, Politiker beider Parteien seien zum Unglücksort gereist, um ihre eigenen politischen Ziele zu fördern. Der Öffentlichkeit ist auch klar, dass die Politiker unter dem misslungenen System der amerikanischen „Demokratie“ nur ihre eigenen Interessen und Shows beachten und sich gar nicht um die Lösung der Schwierigkeiten der Bevölkerung kümmern.

Die Welt zeigt sich traurig über die Situation der US-Amerikaner als Bevölkerung des stärksten Landes der Welt. Vor allem haben die Bewohner des Unglücksorts sogar Medien anderer Länder um Hilfe gebeten, was eine enorme Ironie angesichts der von den US-Politikern verfechteten „Menschenrechte“ ist.

Von einer tieferen Ebene betrachtet ereignen sich in den USA pro Jahr durchschnittlich 1.700 Zugentgleisungen. Dies zeigt, dass schwere Probleme bei dem Modell der freien kapitalistischen Entwicklung und dem politischen Umfeld aufgetreten sind. Mit den verschärften Parteikämpfen und der misslungenen „Demokratie“ wird die grundlegende Gesundheitssicherheit der US-Amerikaner nicht gewährleistet.

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