Chinesische Botschaft in Deutschland erwidert auf FAZ-Artikel zur Taiwan-Frage

23.02.2023 09:54:30

Der am 13. Februar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlichte Artikel „Vier Jahre Teil von China. Was Taiwan und das Festland verbindet – und was nicht“ von der Journalistin Sara Wagener zeugt nicht nur von entsetzlicher Ignoranz allseits bekannter historischer Fakten und der Dreistigkeit, die Geschichte anderer Länder verfälschen zu wollen. Ferner seien auch die politischen Absichten der Journalistin erkennbar, die in diesem Artikel die Flagge für die „taiwanische Unabhängigkeitsbewegung“ schwenke. Dies erklärte die chinesische Botschaft in Deutschland am Dienstag auf ihrer Webseite.

In der Erklärung wurde noch einmal betont, dass das Ein-China-Prinzip eine Grundnorm in den internationalen Beziehungen und der Konsens der internationalen Gemeinschaft, einschließlich Deutschlands, sei. Das Ein-China-Prinzip zu leugnen, bedeute, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs sowie die internationale Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zu leugnen. 

Gerade bei der Recherche zu historischen Themen und der Veröffentlichung relevanter Artikel sei es doch zwingend notwendig, dass sowohl deutsche Journalisten als auch Medienredaktionen objektiv und seriös vorgehen, dass sie die gemeinsame historische Erinnerung der Menschheit an den Zweiten Weltkrieg respektieren und nicht in historischen Nihilismus verfallen. Auch obliege es den deutschen Medien, einen verantwortungsvollen Blick auf die Geschichte zu wahren und zu vermeiden, falsche Stimmen zu verbreiten, die die Geschichte verzerren sowie das Ein-China-Prinzip leugnen, so die Erklärung weiter.

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