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Außenministerium: Waffenlieferungen stammen nicht aus China, sondern den USA

20.02.2023 19:31:56

Nicht China, sondern die USA haben militärische Ausrüstungen ununterbrochen aufs Schlachtfeld gebracht. Dies betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Montag in Beijing.

Zu den Äußerungen vom US-Außenminister Antony Blinken, wonach China Waffenlieferungen an Russland erwäge, sagte Wang vor der Presse, die USA hätten kein Recht, China Befehle zu erteilen. In Bezug auf die chinesisch-russischen Beziehungen sollten die USA nicht dreinreden, geschweige denn Druck ausüben.

Anlässlich des bevorstehenden ersten Jahrestags des Ausbruchs der Ukraine-Krise werde China ein Konzept zur politischen Lösung veröffentlichen. China setze weiter auf Dialog und Frieden und werde  eine konstruktive Rolle zur Entspannung der Lage spielen, so Wang weiter.

In seiner Stellungnahme zur Explosion der „Nord Stream“-Pipeline sagte Wang Wenbin, die Pipeline sei einst als Lebensnerv der Energieversorgung in Europa bezeichnet worden. Ihre Explosion habe sich tiefgreifend negativ auf den globalen Energiemarkt und die Umwelt ausgewirkt. Sogar Europa sei nun in Angst vor einer Gas-Knappheit im Winter. Deshalb sei es notwendig, eine objektive, unparteiische und professionelle Untersuchung für diesen Zwischenfall durchzuführen.

Auf der Pressekonferenz teilte der Sprecher auch mit, auf Einladung der US-amerikanischen Seite sei Wang Yi, Direktor des Büros der Kommission für Auswärtige Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei (KP) Chinas, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit US-Außenminister Antony Blinken zu einem inoffiziellen Gespräch zusammengetroffen.

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