China fordert die NATO auf, positiven Beitrag zu Frieden und Stabilität in der Welt zu leisten

18.02.2023 19:25:02

Der ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Zhang Jun, hat die NATO am Freitag aufgefordert, einen positiven Beitrag zu Frieden und Stabilität in der Welt zu leisten und nicht nur als Unruhestifter auftreten.

China fordere die NATO zudem auf, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, die veraltete Mentalität des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation aufzugeben und die gefährlichen Handlungen einzustellen, imaginäre Feinde zu schaffen, Europa zu destabilisieren und den asiatisch-pazifischen Raum durcheinander zu bringen. Sie sollte einen positiven Beitrag zu Frieden und Stabilität in der Welt leisten, anstatt nur ein Unruhestifter zu sein, sagte Zhang beim Briefing des Sicherheitsrats zur Ukraine.

Er betonte, dass die Ukraine-Krise im Wesentlichen der Höhepunkt von Sicherheitskonflikten in Europa sei, die eng mit der ständigen Osterweiterung der NATO seit dem Kalten Krieg zusammenhingen.

Er forderte Russland und die Ukraine auf, das Feuer einzustellen und so bald wie möglich Friedensverhandlungen aufzunehmen, und forderte die Vereinigten Staaten, die EU und die NATO auf, sich mit Russland zu einem umfassenden und eingehenden Dialog zusammenzusetzen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der niederländische Premierminister Mark Rutte sprachen bei dem Briefing am Freitag über Verteidigungshilfen für Kiew und neue Sanktionen gegen Russland.

Bei den Gesprächen dankte Selenskyj den Niederlanden für die Entscheidung, Patriot-Luftabwehrsysteme an die Ukraine zu liefern, und für die Beteiligung an der Panzerkoalition.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba kündigte am Freitag an, sein Land werde in diesem Monat das erste trilaterale Treffen mit der Europäischen Union (EU) und der Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) abhalten.

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