
Foto von VCG
In den USA ist es wahrscheinlicher, dass Kinder versehentlich sich selbst, Freunde oder Familienmitglieder zu Hause erschießen, als in irgendeinem anderen vergleichbaren Land. Dies sagte David Hemenway, Professor an der Harvard School of Public Health.
Einem Bericht auf der Webseite von „USA Today“ vom 28. Januar zufolge war bei zwei Fällen von Waffengewalt in den USA im Januar das Alter der Schützen auffällig: Der eine war ein sechsjähriges Kind, der andere ein 72-jähriger Mann. Dieses Phänomen trete in den Vereinigten Staaten viel häufiger auf und bleibe der Öffentlichkeit verborgen, so Hemenway.
Dem Bericht zufolge werden in den USA jeden Tag durchschnittlich 110 US-Amerikaner durch Schusswaffen getötet, deutlich mehr als die Todesrate durch Schusswaffen in jedem vergleichbaren Land. Waffengewalt tötet etwa zwölf von 100.000 US-Bürgern, fast viermal so häufig wie im nächsthöheren Land.