WHO: COVID-19 ist immer noch ein internationaler Gesundheitsnotfall

31.01.2023 10:36:00

(Foto: VCG)

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Die COVID-19-Pandemie stellt nach wie vor eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite (PHEIC) dar und ist die höchste Alarmstufe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dies erklärte die WHO am Montag.

Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund der jüngsten Zunahme der wöchentlich gemeldeten Todesfälle weltweit. Nach seiner vierteljährlichen Sitzung zur Bewertung der COVID-19-Pandemie am Freitag gab der Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) Notfallausschuss der WHO am Montag bekannt, dass COVID-19 weiterhin eine PHEIC darstellt, was von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus bestätigt wurde.

COVID-19 sei nach wie vor eine gefährliche Infektionskrankheit, die den Gesundheitssystemen erheblichen Schaden zufügen könne, erklärte der Ausschuss in einer Erklärung und räumte gleichzeitig ein, dass sich die COVID-19-Pandemie möglicherweise einem Wendepunkt nähere.

Obwohl eine Infektion oder Impfung weltweit zu einer höheren Immunität der Bevölkerung führen sowie die Auswirkungen der Morbidität und Mortalität begrenzen könne, „besteht kaum ein Zweifel daran, dass dieses Virus auf absehbare Zeit ein dauerhaft etablierter Erreger bei Mensch und Tier bleiben wird“, so der Ausschuss weiter.

Er rief zu langfristigen Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auf, die vorrangig die Auswirkungen von COVID-19 auf die Morbidität und Mortalität eindämmen sollen.

In der Zwischenzeit empfiehlt der Ausschuss, dass die Länder eine 100-prozentige Durchimpfung von Risikogruppen erreichen, die Meldung von Überwachungsdaten an die WHO verbessern sowie die langfristige Verfügbarkeit von medizinischen Gegenmaßnahmen wie COVID-19-Impfstoffen, -Diagnosen und –Therapien sicherstellen.

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