Optimierung der COVID-19-Maßnahmen: Asiatisch-pazifische Länder erwarten Touristen aus China

17.01.2023 09:00:24

China hat in der letzten Zeit seine Kontrollmaßnahmen gegen COVID-19 optimiert. Auslandsreisen von Chinesen sind damit wieder in großem Umfang möglich. Zu Beginn des neuen Jahres hat diese Nachricht die Zuversicht der Länder in der Asien-Pazifik-Region auf wirtschaftliche Erholung gestärkt, insbesondere die der südostasiatischen Länder, deren Wirtschaft auf Tourismus angewiesen ist.

Hoffnung liegt in der Tourismusbranche

Vor der Pandemie empfing Thailand im Jahr 2019 ungefähr 40 Millionen ausländische Besucher. Fast ein Drittel davon kam aus China. Der Finanzminister Thailands, Arkhom Termpittayapaisith, erklärte vor kurzem, mit günstigen Faktoren, wie der Rückkehr chinesischer Touristen, sei es möglich, dass Thailand im Jahr 2023 trotz des Abwärtsdrucks der Weltwirtschaft ein Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent erreiche.

Auch Kambodscha erwartet eine fördernde Funktion chinesischer Touristen für das Wirtschaftswachstum des Landes. Premierminister Hun Sen hoffte, Kambodscha könne dieses Jahr zwei Millionen chinesische Touristen empfangen und ein hohes Wirtschaftswachstum erreichen.

Mehrere Fluggesellschaften in China und Vietnam haben ebenfalls angekündigt, die Flüge und Fluglinien zwischen beiden Ländern zu vermehren, um die Erholung der Tourismusbranche zu unterstützen.

Vorbereitung für „alte Freunde“

Die Tourismusbranchen in den asiatisch-pazifischen Ländern bereiten sich bereits auf die erwarteten Touristen aus China vor. In Neuseeland haben einige Reisebüros begonnen, mit ihren chinesischen Partnern über neue Reiserouten zu beraten. Der Geschäftsführer von China Travel Service in Neuseeland, Li Ruiqin, erklärte, da chinesische Touristen zunehmend ins Ausland reisten, seien sie dieses Jahr eine wichtige Kundengruppe der Tourismusbranche in Neuseeland und unterstützten die Erholung der Branche.

Der seit mehr als zehn Jahren in der Tourismusbranche in Australien tätige He Qingyuan sagte, sein Unternehmen plane derzeit für das bevorstehende chinesische Frühlingsfest ein paar besondere Reiseprojekte für chinesische Touristen.

Das Gleiche passiert auch in Südostasien. Der Leiter der thailändischen Reisebehörde, Yuthasak Supasorn, erklärte, die thailändische Tourismusbranche habe bereits mit den Vorbereitungen auf chinesische Besucher begonnen. Neben dem Strand und den Delikatessen empfehle die Behörde den chinesischen Touristen auch die kulturellen Routen im Nordosten des Landes.

In Myanmar organisiert das Ministerium für Hotels und Tourismus Ausbildungskurse für chinesische Sprache und Tourismus, um in der kommenden touristischen Hochsaison mehr chinesische Reisende anzulocken.

Einreisepolitik: Alle gleich behandeln

Zur Einreise sagte der kambodschanische Premierminister Hun Sen, Kambodscha werde keine Beschränkungsmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 gegenüber chinesischen Touristen ergreifen. Sie seien in Kambodscha willkommen und das Land freue sich auf ihre Rolle bei der Wiederbelebung der Wirtschaft und der Tourismusbranche.

Die Regierung Neuseelands beteuerte am 4. Januar, dass Neuseelands Kontrollmaßnahmen für internationale Touristen unverändert blieben. Zusätzliche Einreisebeschränkungen seien „weder notwendig noch rational“. Der thailändische Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul erklärte am gleichen Tag, Thailand behandle Einreisende aus allen Ländern gleich und werde keine besonderen epidemischen Kontrollmaßnahmen gegen Einreisende aus einem bestimmten Land ergreifen.

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