„Westliche Menschenrechtsverteidiger“ bei Fußball-Weltmeisterschaft in Katar nicht willkommen

12.12.2022 16:40:41

Diese Woche finden die mit Spannung erwarteten Halbfinal- und Finalspiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar statt. Einige Kommentatoren sind der Ansicht, dass sich die westlichen Medien endlich auf das Turnier selbst konzentrieren können. Seit mehr als einem halben Monat stellen Medien wie CNN und The Washington Post die angeblichen Arbeitsbedingungen für ausländische Arbeiter in Katar in Frage, während die BBC sich geweigert hat, die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft zu übertragen.

Diese westlichen Medien, die vorgeben, objektiv sowie neutral zu sein, ignorieren das Engagement Katars bei der Ausrichtung der Weltmeisterschaft und die Kraft des Fußballs zum Zusammenhalt angesichts der weltweiten Unruhen. Stattdessen politisieren sie den Sport und stellen sich hinter ihre tief verwurzelte ideologische Voreingenommenheit sowie ihren Rassismus gegenüber der nicht-westlichen Welt und gegen die Sportfans in aller Welt.

Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, stellvertretender Premierminister und Außenminister von Katar, bezeichnete die Kritik der westlichen Medien als „heuchlerisch“ und sagte, dass „einige Leute nicht akzeptieren, dass ein kleines Land des Nahen Ostens Gastgeber eines solchen globalen Ereignisses ist“. Dies spricht für einen tieferen Grund: den „westlichen Zentrismus“. Für den Westen ist die Unfähigkeit, die Stärke anderer Nationen zu akzeptieren, ein trauriges Zeichen des Niedergangs.

Wenn sich die USA und der Westen wirklich um die Arbeitnehmerrechte sowie andere Menschenrechte in den arabischen Ländern kümmern würden, warum schüren sie dann immer wieder Kriege und verursachen riesige humanitäre Katastrophen im Nahen Osten? Nach Angaben von Statista hat der Krieg im Irak zwischen 2003 und 2021 rund 209.000 Zivilisten das Leben gekostet, dabei wurden 9,2 Millionen Iraker zu Flüchtlingen oder mussten ihre Heimat verlassen. FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte einmal diesbezüglich, „Für all das, was wir Europäer in den letzten 3.000 Jahren in der Welt getan haben, sollten wir uns für 3.000 Jahre entschuldigen, bevor wir mit dem Finger auf andere zeigen.“

Der Erfolg Katars als Gastgeber des wichtigsten Turniers der Welt ist an sich schon eine bemerkenswerte Leistung. Auch hat die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar der Welt einen Einblick in die reale arabische Welt gegeben, der frei von der Voreingenommenheit der westlichen Berichterstattung ist. Damit hat sie der heutigen unsicheren Welt frische, positive Energie verliehen.

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