Deutsche CIIE-Aussteller erwartet gemeinsames Wachstum und Fortschritt

04.11.2022 08:00:00

(Foto: Visual People)

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Die fünfte Internationale Importmesse Chinas (CIIE) wird vom 5. November bis 10. November in Shanghai stattfinden. Der Hamburger Hafen hat bereits an den vergangenen vier Messen teilgenommen und wird dieses Jahr wieder nach Shanghai kommen. Er will auf dieser Plattform mit verschiedenen Seiten zusammenarbeiten und gemeinsam die Chancen nutzen, um gemeinsames Wachstum und Fortschritt zu erreichen.  

Axel Mattern, Vorstandsmitglied und CEO von Hafen Hamburg Marketing e.V., sagt, die CIIE sei durch die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren zu einer wichtigen Plattform geworden, auf der China Teilhabe, Öffnung und neue Chancen zeige. Sie sei dadurch natürlich auch ein exzellenter Treffpunkt für die Branche, für alles, was Import und Export angehe, aber auch für Transport und Logistik. Hafen Hamburg Marketing e.V. habe daher von Anfang an sehr intensiv an der Messe teilgenommen.

Die Entwicklung sei klar, so Mattern weiter. Man habe sich weiterentwickelt. Es gebe mehr Aussteller. Hamburg habe auch einen eigenen Messestand. Es gebe andere Ausstattung und digitale Möglichkeiten.

Der Hamburger Hafen wird in diesem Jahr auf der CIIE schwerpunktmäßig Lösungskonzepte und Dienstleistungen für den diversifizierten gemeinsamen Transport mit China sowie nachhaltigen Transport präsentieren. Er wird auch den dritten „Runden Tisch der Angebotskette der deutschen Logistik“ veranstalten.

„Wir freuen uns, dass wir uns mit unseren Partnern da austauschen können, dass wir die Innovationsprojekte vorstellen können, die von unserer Seite kommen, dass wir lernen von der anderen Seite, aus China heraus, was da für Entwicklungen hier im letzten Jahr passiert sind. Und dann wird sich die gemeinsame Entwicklung, dieses gemeinsame Fortschreiten wird sich schon automatisch ergeben an der Stelle.“

Mattern erklärt weiter, China habe seit Jahren die Position als wichtigster Handelspartner für den Hamburger Hafen inne. In der ersten Jahreshälfte habe der Gesamtcontainerumschlag im Hamburger Hafen 4,4 Millionen TEU erreicht, darunter 1,3 Millionen TEU in Verbindung mit China. Gleichzeitig reagiere der Hamburger Hafen ständig aktiv auf verschiedene Initiativen Chinas. Er setze sich für die mehrdimensionale Realisierung der Ziele der Erreichung des Gipfelpunkts der Kohlenstoffemissionen sowie der Klimaneutralität ein. Das Hamburg House, in das das Hamburg Liaison Office China im Jahr 2013 gezogen sei, sei das erste energieeffiziente Gebäude in China, das auf Passivbauweise basiere.

„Alle Häfen sind auf dem gleichen Weg, also jeder versucht natürlich, ökologisch und auch ökonomisch sich zu optimieren. Und als Beispiel haben wir ja unser Office, also unser Büro in Shanghai, wo wir schon seit, ich glaube seit über zehn Jahren sind wir dort in dem Büro auf dem ehemaligen Expo-Gelände. Ein Passivhaus. Und das ist natürlich auch schon ein richtiger Weg in die richtige Richtung, um nachhaltig zu arbeiten.“

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