Insiderhandelsskandale von zahlreichen US-Politikern bloßgestellt

28.10.2022 10:13:08

Die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ hat vor kurzem in einem Bericht geschrieben, Angaben von 2016 bis 2021 zufolge hätten mehr als ein Fünftel der rund 12.000 US-amerikanischen Regierungsvertreter Aktien besessen oder gehandelt, deren Kurse durch Beschlüsse ihrer Behörden geschwankt seien.

„Krisen“ der USA und der US-Amerikaner seien für ein paar Menschen häufig zu „Chancen“ des Profiterwerbs geworden. Anfang 2020 hatte der stellvertretende Direktor des US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases, Hugh Auchinclos, zahlreiche Aktien und Fonds verkauft, bevor die US-Bevölkerung über die schwere Lage der COVID-19-Pandemie informiert wurde. Das Department of Health and Human Services erklärte in einem Bericht, das Handelsvolumen von Aktien und Fonds seiner Beschäftigten sei im Januar 2020 gegenüber dem Durchschnittsniveau der vorangegangenen zwölf Monate um 60 Prozent gestiegen.

Dieses Phänomen hat starke Unzufriedenheit der Gesellschaft ausgelöst. „Bangor Daily News“ kommentierte: „Das geht zu weit! Die Gesetzgebung beim Aktienhandel muss vorangetrieben werden.“ „The New York Times“ schrieb, US-Politiker stellten ihre Interessen über die Interessen des Staats und der Bevölkerung. Deswegen hege die Bevölkerung ein Misstrauen gegenüber der Regierung.

Das willkürliche Streben der US-Politiker nach eigenen privaten Interessen durch ihre Ämter ist direkt auf eine mangelnde Verbindlichkeit der geltenden Gesetze zurückzuführen. Gleichzeitig unterstützt die US-Regierung diese Handlungsweise mit aller Kraft, denn ironischerweise beherrschen ausgerechnet diese US-Politiker die Macht der Gesetzgebung. Eigentlich hatte der US-Kongress vor, Ende September ein detailliertes Gesetz zur Standardisierung des Aktienhandels von Kongressleuten anzunehmen, allerdings ohne Erfolg.

Analytikern zufolge könnte der Insideraktienhandel von US-Politikern gemeinsam mit Schusswaffengewalt und politischen Geldspenden zu einer unheilbaren Krankheit der US-Gesellschaft werden. Einer jüngsten Meinungsumfrage von Gallup zufolge ist das Vertrauensniveau der US-Amerikaner gegenüber dem US-Kongress auf ein Rekordtief von nur sieben Prozent gesunken.

Im Wesentlichen ist der Insideraktienhandel der US-Politiker „eine systematische Korruption“. Diese offenkundige Korruption, die nicht bestraft wird, verkörpert das systematische Versagen und den politischen Untergang der USA.

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