„Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ bringt Unruhen und Turbulenzen

01.09.2022 20:46:34

Vor einem Jahr, am 29. August, dem Tag vor dem vollständigen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan, führten die US-Streitkräfte einen Luftangriff auf das Land, um extremistische Gruppen zu bekämpfen, wobei zehn Zivilisten getötet wurden, darunter sieben Kinder.

Ein Jahr später brach am Montag in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein schwerer Konflikt aus, bei dem mindestens 30 Menschen getötet wurden.

Überall, wo die „Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ eindringt, kommt es zu schweren Konflikten, unschuldigen Opfern und einer großen Zahl vertriebener Flüchtlinge.

Die Anstifter der Unruhen im Irak sind die Vereinigten Staaten, die 2003 den Irak-Krieg begonnen und danach eine „Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ eingeführt haben. Nach fast 20 Jahren Praxis hat die so genannte „demokratische Transformation“ den Irak in einem Zustand der Verwüstung hinterlassen.

Politisch haben die USA dem Irak das westliche demokratische politische System aufgepfropft und ein konfessionelles Modell der Machtteilung mit einem kurdischen Präsidenten sowie einem schiitischen und einem sunnitischen Premierminister bzw. Parlamentspräsidenten eingeführt. Dies hat dazu geführt, dass der Irak politisch tief gespalten ist und eine Versöhnung zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen nur schwer zu erreichen ist.

In wirtschaftlicher Hinsicht haben der Krieg und der Konflikt der irakischen Wirtschaft unabsehbaren Schaden zugefügt.

Was die Sicherheit betrifft, so ist die irakische Bevölkerung aufgrund des politischen Chaos im Lande erneut direkt Opfer der raschen Zunahme und Ausbreitung des Terrorismus.

Das politische Chaos im Irak zeigt, dass die USA bei ihren Bemühungen, im Irak eine „Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ zu fördern, völlig versagt haben.

Denn was die USA exportierten, war in Wirklichkeit Schikane und Unterdrückung unter dem Deckmantel der Demokratie. Es war ein strategischer Versuch, die Hegemonie der USA aufrechtzuerhalten und die Vorherrschaft der USA im Nahen Osten zu stärken.

Die internationale Gemeinschaft muss die von den USA im Nahen Osten begangenen Verbrechen aufklären und den Opfern Gerechtigkeit widerfahren lassen.

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