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China stärker in die Weltwirtschaft integriert

23.08.2022 08:00:05

Seit dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas vor zehn Jahren hat sich das Tempo der Öffnung Chinas weiter beschleunigt. Man kann davon ausgehen, dass China nun auch die wirtschaftliche Globalisierung in eine offenere, ausgewogenere und gemeinsam gewinnbringende Richtung steuert.

Im südchinesischen Guangzhou hat gerade ein Frachtschiff den Hafen verlassen, um seine Hochseereise anzutreten. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Schifffahrtsrouten zu elf internationalen Drehscheibenhäfen entlang der chinesischen Küste um 60 Prozent gestiegen. Die Seeverkehrsdienste verbinden wichtige Häfen in mehr als 100 Ländern und Regionen miteinander und machen die Volksrepublik zum am stärksten über den Seeweg verbundenen Land der Welt.

China verbindet die Welt nicht nur durch die Schifffahrt. Auf dem eurasischen Kontinent ist die Zahl der verkehrenden Güterzüge zwischen China und Europa im Laufe des vergangenen Jahrzehnts schnell gestiegen und hat fast das 900-Fache der Zahl von 2011, dem Jahr der Eröffnung des Güterzugverkehrs zwischen China und Europa, erreicht. Im Durchschnitt verkehren 42 Züge am Tag zwischen China und mehr als 190 europäischen Städten, was neue Entwicklungsmöglichkeiten entlang der Bahnstrecke eröffnet. Der Eisenbahn nach Westen folgend erreicht man Duisburg. Diese einstige Kohleindustriestadt im Ruhrgebiet hatte in den vergangenen Jahrzehnten mit der wirtschaftlichen Umstrukturierung zu kämpfen. Mit der Eröffnung des Güterzugverkehrs zwischen China und Europa hat sich Duisburg schnell zu einem neuen Logistikzentrum in der Region entwickelt.

Chinas Integration in die Weltwirtschaft hat inzwischen eine beispiellose Tiefe erreicht. Das Volumen des chinesischen Außenhandels ist gegenüber 2012 um 14,7 Billionen Yuan RMB gestiegen. Der Anteil des chinesischen Außenhandels macht aktuell 13,5 Prozent des Welthandels aus. Das heutige China ist stärker in die globale Lieferkette integriert. Im Durchschnitt gehen jede Minute Waren im Wert von 73,49 Millionen Yuan RMB zwischen China und dem Rest der Welt ein und aus. Das heutige China ist nicht nur die „Weltfabrik“, sondern auch der „Weltmarkt“, der von allen Ländern bevorzugt wird. Hubschrauber aus Deutschland, Brot aus Italien, Kaffee aus Vanuatu und Honig aus Neuseeland werden durch Güterzugverkehr, Schifffahrt und Luftfracht zum selben Ziel transportiert: Shanghai.

Angaben von 2013 zufolge betrug die Zahl der Bereiche auf der Negativliste ausländischer Investitionen insgesamt 190. Seitdem wurde die Liste von Jahr zu Jahr verkürzt. Mittlerweile gibt es auf der Liste nur noch 27 Bereiche.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der chinesischen Freihandelszonen von einer auf 21 gestiegen. Mit weniger als vier Tausendstel des Staatsgebiets trugen diese Freihandelszonen 17,3 Prozent der Ein- und Ausfuhren des Landes bei. Ausländische Investitionen in den Freihandelszonen machen inzwischen 18,5 Prozent der Gesamtinvestitionen aus, die in die Volksrepublik fließen. 

Berichten der Weltbank zufolge ist Chinas Weltranglisten-Position hinsichtlich des Geschäftsumfeldes von Rang 90 im Jahr 2015 auf Position 31 im Jahr 2020 gestiegen. Die Weltbank bezeichnete diesen Sprung als eine beispiellose Leistung.

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