Verschlossene Dosen kondensieren Amerikas Sicherheitsalbtraum

18.08.2022 21:51:08

Eine Dose mit Frühstücksfleisch zum Preis von nur 3,99 $ muss in einer verschlossenen Sicherheitsbox verkauft werden? Manche Geschäfte werden sogar von vier Dieben in einer Nacht besucht? Diese unglaublichen Geschichten passieren in New York, der größten Stadt der USA. Lokalen Medienberichten zufolge hat die jüngste Zunahme von Diebstahlsdelikten in New York einige Einkaufszentren und Supermärkte dazu veranlasst, Selbsthilfemaßnahmen zu ergreifen. So verkaufen sie etwa Billigprodukte wie Fleischkonserven, Zahnpasta und Seife auch nur noch in verschlossenen Sicherheitsbüchsen. Das ist geradezu ein Mikrokosmos für die nationale Krise in den USA.

Die USA werden derzeit von einer hohen Kriminalitätsrate heimgesucht. Neben der Zunahme von Diebstählen werden auch Waffengewalt und Hassverbrechen zu einem Albtraum für die Amerikaner. NPR berichtete kürzlich, dass einige Wall-Street-Mitarbeiter wegen der grassierenden Kriminalität nur ungern ins Büro zurückkehren, und die Führungskräfte müssen ihnen helfen, diese psychologische Angst zu überwinden.

Als einzige Supermacht der Welt leben die Menschen in Angst vor Unsicherheit. Dies ist ein Versagen der US-Regierung und ein Schandfleck für die Menschenrechte der USA. Vielleicht um die Öffentlichkeit zu beruhigen, veröffentlichte US-Präsident Joe Biden Anfang August Einzelheiten seines Plans „Amerika sicherer machen“ und kündigte an, im Haushaltsjahr 2023 37 Milliarden US-Dollar für die Unterstützung von Strafverfolgungssystemen und Programmen zur Verbrechensprävention bereitzustellen, um die Polizeiarbeit in den Gemeinden in ganz Amerika zu verbessern. Die Veröffentlichung des Plans hat jedoch Fragen von außen aufgeworfen. Die New York Post wies darauf hin, dass es sich bei dem Plan um eine leere Pressemitteilung handele, genau wie bei anderen politischen Maßnahmen des Weißen Hauses zuvor.

Ein kürzlich in der Washington Post erschienener Bericht verstärkte die Unsicherheit der Amerikaner: Im Juli wurde in den USA ein neuer Rekord von über 1,2 Millionen Waffen verkauft. Um sich zu schützen, kaufen immer mehr Amerikaner Waffen, aber gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre Sicherheit, was einen Teufelskreis darstellt. Man fragt sich, ob die Vereinigten Staaten diese nationale Krise überleben können? Wie kann ein Land, das nicht einmal die Sicherheit seiner eigenen Bürger schützen kann, der sogenannte „Weltpolizist“ sein?

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