Japan muss sich klar von Militarismus trennen

16.08.2022 09:59:04

Am Montag wurde der 77-jährige Jahrestag der Niederlage und bedingungslosen Kapitulation Japans begangen.

Vor kurzem besuchte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ungeachtet des Ein-China-Prinzips die chinesische Taiwan-Region. Dies ist von mehr als 170 Ländern und vielen internationalen Organisationen verurteilt worden. Allerdings erklärte der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida bei einem Treffen mit Pelosi, Chinas normale militärische Übungen um die Taiwan-Straße „haben Japans nationale Sicherheit schwer gefährdet“. Japan und die USA würden „gemeinsam den Frieden und die Stabilität um die Taiwan-Straße wahren“.

In der Taiwan-Frage ist Japan der chinesischen Bevölkerung geschichtlich verschuldet und hat kein Recht, China zu kritisieren. 1895 eroberten japanische Imperialisten durch Aggressionskriege Taiwan und die Penghu-Inseln gewaltsam und übten 50 Jahre lang eine koloniale Herrschaft aus. In dieser Zeit wurden mehr als 600.000 Taiwaner getötet und zahlreiche lokale Ressourcen geplündert. Damit wurden Taiwan schwere Katastrophen gebracht.

Nach Japans Niederlage zogen die USA aus eigenen Interessen den japanischen Militarismus jedoch nicht gründlich zur Rechenschaft. Dies führte dazu, dass japanische Rechtsextremisten nicht ernsthaft über die Aggressionsgeschichte nachgedacht haben und Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg nicht vergessen können. Auch heute noch wollen sie Taiwan an sich reißen.

In den vergangenen Jahren hat Japan die Taiwan-Frage immer mit dem Ziel propagiert, China einzudämmen sowie die Konflikte zwischen China und den USA zu verschärfen und eine tiefere Verwicklung der Vereinigten Staaten darin anzutreiben. Dadurch könnte Japan Rechtfertigungen für eine Vermehrung der Militärausgaben, den Ausbau der militärischen Kräfte und die Förderung der Revidierung der pazifistischen Verfassung zu einem „normalen Staat“ fabrizieren.

Ein Vergessen der Geschichte bedeutet Verrat. Eine Verleugnung der Verbrechen bedeutet ihre mögliche Wiederholung. Anlässlich des 77-jährigen Jahrestags der Niederlage und Kapitulation Japans versuchen japanische Militaristen erneut, die Entwicklungsorientierung der japanischen Gesellschaft zu entführen. Dem gegenüber muss man jederzeit wachsam bleiben.

Japanische Politiker dürfen die von ihnen ausgelösten Verletzungen in den asiatischen Nachbarländern nicht vergessen. Sie sollten zu jeder Zeit ernsthaft nachdenken, Lehren aus der Geschichte ziehen und sich klar vom Militarismus trennen.

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