China lehnt Japans Entscheidung zu Ableitung des durch den Atomunfall von Fukushima kontaminierten Wassers ins Meer ab

22.07.2022 19:12:19

China ist ernsthaft besorgt über die einseitige Entscheidung der japanischen Regierung, kontaminiertes Wasser aus dem Atomunfall in Fukushima ins Meer zu leiten, und lehnt dies entschieden ab. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Freitag zu Medienberichten, dass die japanische Atomaufsichtsbehörde offiziell den Plan der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) zur Ableitung von aufbereitetem, durch den Atomunfall von Fukushima kontaminiertem Wasser genehmigt hat.

Wang Wenbin bekräftigte, dass die Entsorgung des nuklear verseuchten Wassers eine Angelegenheit der globalen Meeresumwelt und der öffentlichen Gesundheit der Länder des pazifischen Raums und keineswegs nur eine Privatangelegenheit Japans sei. China fordere Japan erneut auf, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen, das nuklear verseuchte Wasser auf wissenschaftliche, offene, transparente und sichere Weise zu entsorgen und den Plan zur Einleitung ins Meer nicht weiter voranzutreiben.

Als Reaktion auf die Behauptung einer so genannten „chinesischen Bedrohung“ in der neuen Version des japanischen „Verteidigungsweißbuchs“ forderte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums die japanische Seite auf, unverzüglich den falschen Ansatz zu beenden, die Sicherheitsbedrohung in der Umgebung zu übertreiben und Vorwände für die eigene militärische Expansion zu finden. Japans neues „Verteidigungsweißbuch“ habe die Verteidigungspolitik, die normale militärische Entwicklung und die legitimen maritimen Aktivitäten Chinas verleumdet, die so genannte „chinesische Bedrohung“ übertrieben und sich in die inneren Angelegenheiten Chinas in der Taiwan-Frage eingemischt, und China habe dagegen ernsthaften Einwand bei Japan erhoben, sagte Wang.

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