Die „Schutzzäune“ des US-Chip-Gesetzes sind nur Sperren für sich selbst

22.07.2022 20:50:38

Der US-Senat hat vor kurzem eine Verfahrensabstimmung über das „Chip-Gesetz“ durchgeführt und damit den Weg für die Abstimmung in Repräsentantenhaus und Senat geebnet. Nach Angaben der US-Medien wird der Gesetzentwurf mehr als 50 Mrd. US-Dollar für die Förderung der Entwicklung der US-Halbleiterindustrie bereitstellen, hauptsächlich für Subventionen und damit verbundene Steuergutschriften, um Unternehmen zum Bau von Fabriken in den USA zu ermutigen. Die US-Medien sind besonders besorgt darüber, dass der Gesetzentwurf so genannte „Schutzzäune“ für die US-Halbleiterindustrie schaffen, und Investitionen von Unternehmen, die Subventionen erhalten, in China einschränken würde.

Wie Sie sehen können, ist die Absicht dieses Gesetzentwurfs, China ins Visier zu nehmen, ganz klar. Eine Pressesprecherin des Weißen Hauses, erklärte, dass dies darauf abziele, „mehr Halbleiterinvestitionen in den Vereinigten Staaten und nicht in China zu schaffen“ und dass „Schutzzäune“ dazu beitragen werde, das Wachstum chinesischer Investitionen zu bremsen. 

Die Chipindustrie ist eine stark globalisierte Branche, die eine Arbeitsteilung zwischen den Ländern erfordert. Die Entstehung und Entwicklung der Lieferkette der globalen Chipindustrie ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von Marktgesetzen und Unternehmensentscheidungen. Laut Branchenstatistiken umfasst die Produktion einiger fortschrittlicher Chips mehr als 1.000 Prozesse und erfordert mehr als 70 grenzüberschreitende Kooperationen zur Fertigstellung. Der Vorstoß der US-Politiker zur „Entkopplung und Unterbrechung der Kette“ verstößt eindeutig gegen die Gesetze des Marktes und destabilisiert globale Industrieketten.

In dieser Hinsicht sollten die US-Politiker auf die Industrie hören. Medienberichten zufolge betreiben Intel und der Verband der US-Halbleiterindustrie nun Lobbyarbeit bei US-Regierungsvertretern und Gesetzgebern, um die so genannten „Schutzzäune“ für China abzubauen, damit sich US-Halbleiterunternehmen in China entwickeln können.

Nach der Planung des Weißen Hauses soll dieses „Chip-Gesetz“ noch vor der Kongresspause im August verabschiedet werden. Wenn die USA in der heutigen globalisierten Wirtschaft die Verlagerung von Industrien oder die Abkopplung erzwingen, wird dies mit Sicherheit zu einem Chaos in der globalen Arbeitsteilung führen, das Angebot an Chips verknappen und die Probleme der USA selbst vergrößern. Es wäre besser, wenn die US-Politiker mehr für die Aufrechterhaltung der Stabilität der globalen industriellen Lieferkette tun. Wer in der Geschichte rückwärts fährt und versucht, dadurch anderen den Weg zu versperren, wird am Ende nur seinen eigenen Weg versperren.

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