EU senkt erneut Wachstumsprognosen

14.07.2022 19:28:17

Foto von VCG

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Die Europäische Kommission hat am Donnerstag ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in der EU erneut gesenkt und erwartet einen neuen Rekord der Inflation.

In der am selben Tag veröffentlichten Wirtschaftsprognose der Europäischen Kommission für Sommer 2022 heißt es, dass die Wirtschaft der EU im Jahr 2022 aufgrund der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts voraussichtlich um 2,7 Prozent wachsen wird, was unverändert gegenüber der Frühjahrsprognose vom Mai dieses Jahres ist. Für 2023 wird ein Wachstum von nur 1,3 Prozent erwartet, das deutlich unter der früheren Prognose von 2,3 Prozent liegt.

Der Bericht sagt voraus, dass die Inflation in der EU im Jahr 2022 einen Rekordwert von 8,3 Prozent erreichen und erst 2023 auf 4,6 Prozent zurückgehen wird.

Einer anderen Meldung zufolge warnte der Präsident der deutschen Bundesnetzagentur, Klaus Müller, dass sich Gaskunden in Deutschland auf mindestens eine Verdreifachung der Abschläge einstellen müssten. Die Menschen müssten sich technisch und wirtschaftlich entsprechend vorbereiten, so der Chef der Bundesnutzagentur mit Sitz in Bonn, die für die Politik der Bundesrepublik in Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen zuständig ist.

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