Baidu

Geheimdienste der USA und Großbritanniens können mit ihrem Trick niemanden einschüchtern

10.07.2022 19:49:13

Foto von VCG

Foto von VCG

Zwischen der Verwaltung der ostchinesischen Stadt Changzhou und der deutschen Handelskammer in China ist am Donnerstag ein Investitionsabkommen im Wert von 200 Millionen Euro unterzeichnet worden, das zehn Bereiche wie intelligente Elektrofahrzeuge, neue Medikamente, Geräteherstellung und neue Materialien abdeckt. Das ist der neueste Beweis für die Zuversicht auswärtiger Investoren in China und gleichzeitig ein Spott gegen die Einschüchterung westlicher Unternehmen durch Geheimdienste der USA und Großbritanniens. 

Die USA und Großbritannien gaben am Mittwoch auf einer Pressekonferenz eine sogenannte Warnung heraus, wonach China durch „Wirtschaftsspionage“ und „Hacker-Attaken“ westliche geistige Eigentumsrechte „geplündert“ hätte, um das Ziel einer Dominanz in Schlüsselindustrien zu erreichen. Zudem verleumdeten sie China als „die größte langfristige Bedrohung“. 

Den Menschen ist gut in Erinnerung geblieben, dass die Farce des Ursprungsrückverfolgung des Coronavirus, womit der US-Geheimdienst beauftragt wurde, schließlich im Gelächter der Welt endete.

Die USA hefteten China das Etikett des sogenannten „Diebstahls westlicher Technologie“ an, als die Trump-Regierung 2018 einen Handelskrieg gegen China startete.

Zu diesem Zweck startete die US-Regierung im November gleichen Jahres auch den „China Aktionsplan“, der die Justizbehörden in 94 Regionen der Vereinigten Staaten verpflichtete, jedes Jahr mindestens ein oder zwei Anklagen gegen China einzureichen.

Nach mehr als dreijähriger Durchführung des Plans wurde jedoch keine Spionage gefunden, hingegen sind zahlreiche ungerechte Fälle entstanden. Viele Fälle endeten mit Freispruch oder wurden abgewiesen.

Rund 2.000 Gelehrte an amerikanischen Universitäten schickten sogar einen gemeinsamen Brief an den US-Justizminister, in dem sie diesen Plan in Frage stellten. So sah sich das US-Justizministerium im Februar dieses Jahres gezwungen, den Abbruch des Plans anzukündigen und ihn als falsch zuzugeben.

Laut der Rangliste des von der World Intellectual Property Organization veröffentlichten Global Innovation Index ist China von Platz 34 im Jahr 2012 auf Platz zwölf im Jahr 2021 gestiegen und hat sich erfolgreich in die Reihe der innovativen Länder eingegliedert. Dies spiegelt auch die internationale Anerkennung von Chinas Bemühungen um den Schutz des geistigen Eigentums wider.

Bei dem jüngsten Treffen der Außenminister Chinas und der USA wies China darauf hin, dass die USA unter einer immer schwerer werdenden „China-Phobie“ leiden. Die amerikanische China-Politik wird in eine Sackgasse geraten, wenn sich diese „Bedrohungsangst“ ungehindert weiter entwickelt.

Joseph Nye, der ehemalige Vorsitzender des National Intelligence Council der USA und Professor an der Harvard University, wies vor kurzem in einem Artikel darauf hin, dass die Vereinigten Staaten bei der Ausarbeitung ihrer Strategie nicht ausschließlich von Konfrontation zwischen Großmächten ausgehen sollten. Eine gute Strategie sollte das Ziel anstreben, dass die USA und China sowohl zusammenarbeiten, als auch miteinander konkurrieren, so der amerikanische Wissenschaftler. 

© China Radio International.CRI. All Rights Reserved.
16A Shijingshan Road, Beijing, China