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Von vier auf zehn „BRICS“-Staaten - Warum werden die BRICS immer beliebter?

22.10.2024 08:00:03

(Foto: VCG)

Von Dienstag bis Donnerstag findet im russischen Kasan der 16. BRICS-Gipfel statt, der zugleich der erste Gipfel nach der Erweiterung der BRICS-Staaten ist. Im Januar dieses Jahres sind Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran und Äthiopien offiziell der BRICS-Kooperation beigetreten, und die Zahl der BRICS-Mitgliedsländer ist von fünf auf zehn gestiegen. Nach der Erweiterung repräsentieren die erweiterten BRICS-Staaten fast die Hälfte der Weltbevölkerung und ein Fünftel des Welthandels. Gemessen an der Kaufkraftparität übertrifft ihre Wirtschaftsleistung die der G7. Der Anteil der erweiterten „großen BRICS“ am Welt-BIP stieg kaufkraftbereinigt von 31,6 Prozent auf 35,6 Prozent. Der Anteil der BRICS-Staaten an den weltweiten Rohölexporten stieg von 15 Prozent auf 36 Prozent. Seit Beginn dieses Jahres hat China die Zusammenarbeit mit den BRICS-Partnern weiter intensiviert. Nach den kürzlich veröffentlichten Außenhandelsdaten der chinesischen Zollbehörde für die ersten drei Quartale betrug der Anteil der BRICS-Staaten am Welthandel mehr als ein Fünftel. Die chinesischen Importe und Exporte in und aus den anderen BRICS-Ländern stiegen um 5,1 Prozent. Die BRICS-Staaten können sich in Industrie, Landwirtschaft und anderen Bereichen gut ergänzen.

Der Beitritt neuer Mitgliedstaaten hat den Einfluss und die Attraktivität der BRICS-Staaten weiter erhöht. Als sich die BRICS-Staats- und Regierungschefs 2009 zum ersten Mal trafen, gab es nur vier Mitgliedsländer: Brasilien, Russland, Indien und China. Ein Jahr später kam Südafrika hinzu. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Mitglieder verdoppelt. Seit Anfang des Jahres haben viele Länder den Wunsch geäußert, den BRICS beizutreten. Im Juni nahmen Vertreter von 12 Nichtmitgliedstaaten, die an der BRICS-Familie interessiert sind, am BRICS+-Dialog in Russland teil, darunter Vietnam, Sri Lanka, Laos, Bangladesch und Kasachstan. Russland, das den rotierenden Vorsitz der BRICS-Länder innehat, bestätigte, dass mehr als 30 Länder am diesjährigen BRICS-Gipfel teilnehmen werden.

Wei Qijia, Forscher am Staatlichen Informationszentrum der chinesischen Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, sagte, dass immer mehr Länder den BRICS-Staaten beitreten wollten, was zeige, dass die Konzepte der Offenheit, Inklusivität und Win-Win-Kooperation tief in den Herzen der Menschen verwurzelt seien. Die tiefgreifende Entwicklung der Globalisierung zu fördern, sei das gemeinsame Bestreben der großen Zahl von Entwicklungsländern. Einerseits könnten die Länder durch eine weitere Stärkung der Komplementarität im Wirtschafts- und Handelsbereich ihren Austausch und ihre Zusammenarbeit ausbauen und die Fähigkeit der Entwicklungsländer zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung sowie die endogenen Triebkräfte der wirtschaftlichen Entwicklung stärken. Gleichzeitig streben die Schwellen- und Entwicklungsländer in einer zunehmend multipolaren Welt nach mehr Mitsprache bei der wirtschaftspolitischen Steuerung.

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