Die mit Abstand größte und imposanteste Moschee in Yinchuan ist jedoch der „Goldene Palast". Anders als bei der Nanguan-Moschee muss man bei seinem Besuch aber keine Rücksicht auf die Gebetszeiten nehmen. Der schneeweiße Prunkbau mit seinen goldenen Kuppeln steht nämlich fast die meiste Zeit über leer. Des Rätsels Lösung: Der „Goldene Palast" gehört zum Hui-Kulturpark, der im Jahr 2005 etwa 20 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums eröffnet wurde.


Der imposante Kulturpark im Süden von Yinchuan, dessen wuchtige Eingangsfront ein wenig ans Taj Mahal in Indien erinnert, ist der Geschichte sowie den Sitten und Bräuchen von Chinas Muslimen gewidmet. Die sogenannten Hui stammen von arabischen Händlern ab, die während der Blütezeit der Seidenstraße einheimische Frauen geheiratet und sich anschließend fern ihrer ursprünglichen Heimat niedergelassen haben.




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