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Beijing
Der chinesische Staatspräsident und Vorsitzende der Zentralen Militärkommission, Hu Jintao, hat die entschlossene Haltung seines Landes für eine friedliche Wiedervereinigung und gegen eine Abspaltung Taiwans von China bekräftigt.
Beim Empfang des Verteidigungsministers der Schweiz, Samuel Schmid, am Dienstag warf Hu Jintao der Taiwaner Behörde vor, ungeachtet des heftigen Widerstands den "Nationalen Wiedervereinigungsrat" aufgelöst und das "Nationale Wiedervereinigungsprogramm" gestrichen zu haben. Diese Entscheidung der Taiwaner Behörde sei eine schwere Provokation gegen das weltweit anerkannte Ein-China-Prinzip und gegen Frieden und Stabilität in der Taiwan-Straße. Die Taiwaner Behörde sei damit einen gefährlichen Schritt in Richtung einer Unabhängigkeit Taiwans gegangen. Gegen den Lauf der Geschichte zu handeln, sei eine Politik, die zum Scheitern verurteilt sei, so Hu Jintao weiter.
Samuel Schmid sagte, die schweizerische Regierung werde weiterhin an ihrer Ein-China-Politik festhalten. Zudem würdigte Schmid die Bemühungen der chinesischen Regierung um die Wahrung von Frieden und Stabilität und die Förderung des Austauschs in der Taiwan-Straße.
Der Vorsitzende des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, Jia Qinglin, hat am Dienstag ebenfalls betont, die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße und Realisierung der Wiedervereinigung Chinas seien eine historische Strömung, die niemand aufhalten könne.
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