China und Myanmar haben am Freitag in der myanmarischen Hauptstadt Nay Pyi Taw ein gemeinsames Kommuniqué zum Ausbau der bilateralen strategischen Zusammenarbeit veröffentlicht.
Darin hieß es, China respektiere die Selbständigkeit, Souveränität und Vollständigkeit des Territoriums von Myanmar. Die Ergebnisse der Reform und Entwicklung Myanmars schätze China, und wolle den Friedensprozess des Landes sowie die Bemühungen der myanmarischen Regierung für inländische Stabilität unterstützen.
Die myanmarische Seite bekräftigte in der Erklärung das Festhalten an der Ein-China-Politik und erkannte, dass die Regierung der Volksrepublik China die einzige legitime Regierung ist, die ganz China vertreten könne. Myanmar werde Chinas Eintreten für die Taiwan-, Xinjiang- und Tibet-Fragen unbeirrt unterstützen und der Volksrepublik bei der friedlichen Wiedervcereinigung helfen.
Weiter hieß es in der Erklärung, dass China und Myanmar Terrorismus aller Art verurteilen und ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus, Drogen und transnationales Verbrechen ausbauen wollen. Zusammen mit Laos und Thailand werden China und Myanmar die Sicherheitskooperation in den Gebieten entlang des Mekong-Flusses verstärken.
Darüber hinaus wurde in der Erklärung beschlossen, einen Ausschuss aus Vertretern aus China und Myanmar für die landwirtschaftliche Zusammenarbeit zu gründen. Außerdem versprach China dabei, Regierungsstipendien an mehr Studierende aus Myanmar zu vergeben.
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