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Xi Jinping: Schicksalsgemeinschaft der Menschheit soll etabliert werden
  2017-01-19 15:44:43  CRI

Am Mittwoch hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in Genf an der hochrangigen Konferenz zum „gemeinsamen Aufbau der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit" teilgenommen. Unter diesem Titel hielt er auch eine Grundsatzrede.

In seiner Rede wies Xi darauf hin, China halte unbeirrt an der souveränen Gleichberechtigung aller Staaten fest und strebe nach wie vor für alle eine Gleichberechtigung der Rechte, Chancen und Pflichten an.

„Erst durch den Zustrom vieler Flüsse wird das Meer zu einem großen Gewässer. Durch Offenheit und Inklusion ist das große, multilaterale, diplomatische Forum in Genf errichtet worden. Wir sollten die Demokratisierung der internationalen Beziehungen vorantreiben und dürfen auf keinen Fall die ‚Hegemonie eines einzelnen Staats' oder eine ‚gemeinsame Verwaltung durch einige Wenige' zulassen. Das Schicksal der Welt soll von allen Ländern gemeinsam gelenkt werden. Die internationalen Regeln sollten von allen Ländern gemeinsam ausgearbeitet werden. Globale Angelegenheiten sollen von allen Ländern gemeinsam geregelt werden. Von Entwicklungserfolgen sollen alle Länder gemeinsam profitieren."

Xi fügte hinzu, die internationale Gemeinschaft sollte sich um einige Aspekte besonders bemühen, darunter Partnerschaften, die Sicherheitslage, die Wirtschaftsentwicklung, den Kulturaustausch und den Aufbau einer ökologischen Gesellschaft:

„Dialog und Konsultationen müssen aufrechterhalten werden, um eine Welt mit dauerhaftem Frieden aufzubauen. Alle sollen von einer umfassend sicheren Welt profitieren können. Durch Kooperationen soll der Welt gemeinsam der Aufschwung gelingen. Durch Austausch und Kontakte soll eine Welt der Offenheit und Inklusion aufgebaut werden. Und nicht zuletzt ist eine grüne, emissionsarme, saubere und schöne Welt das Ziel aller Bestrebungen."

Xi brachte außerdem seine Zuversicht über den gemeinsamen Aufbau der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit zum Ausdruck:

„Das Schweizer Taschenmesser ist ein Paradebeispiel für den ‚Handwerksgeist' der Schweiz. Als ich zum ersten Mal ein Schweizer Messer bekam, bewunderte ich seine zahlreichen Funktionen. Ich denke, dass wir so ein vorzügliches Schweizer Messer für unsere Welt schmieden sollten. Jedes Problem der Menschheit könnte mit einer Funktion des Werkzeugs gelöst werden. Ich bin überzeugt, solange sich die internationale Gemeinschaft darum bemüht, könnte die Produktion eines solchen Schweizer Messers gelingen."

Darüber hinaus äußerte der chinesische Staatschef seine Entschlossenheit, an der politischen Orientierung Chinas festzuhalten:

„Viele Menschen haben eine gewisse Meinung zu Chinas politischer Orientierung. Es gibt weltweit viele Debatten darüber. Hier möchte ich allen eine klare Antwort geben. Erstens, Chinas Entschlossenheit zur Wahrung des Friedens der Welt bleibt unverändert. Zweitens, Chinas Entschlossenheit zur Förderung der gemeinsamen Entwicklung bleibt unverändert. Drittens, Chinas Entschlossenheit zur Gestaltung der Partnerschaften bleibt unverändert. Viertens, Chinas Entschlossenheit zur Unterstützung des Multilateralismus bleibt unverändert."

Xi betonte, auch in Zukunft werde China weiterhin die Führungsrolle der UNO in internationalen Angelegenheiten unterstützen:

„China erkennt weiterhin das internationale System mit der UNO an der Spitze an. China wird die Grundregeln der internationalen Beziehungen auf der Basis der UN-Charta, die Autorität und Position der UNO sowie ihre Leitfunktion in internationalen Angelegenheiten unbeirrt unterstützen. Der China-UNO-Fonds für Frieden und Entwicklung ist bereits etabliert worden. China wird bevorzugt Kapitalmittel für Friedens- und Entwicklungsprojekte der UN-Behörden sowie betreffenden internationalen Institutionen in Genf einsetzen. Mit Chinas kontinuierlicher Entwicklung wird China auch den Multilateralismus stärker unterstützen."

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