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Austausch und Kooperation mit dem Ausland (4)

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Dank der schwungvollen Wirtschaftsentwicklung Chinas ist es die erste Wahl vieler im Ausland Studierenden, heimzukehren und ihr Können im Land einzusetzen. Die Zahl der Heimgekehrten, die nach dem Studium zunächst im Ausland arbeiteten oder dort die Genehmigung für den Daueraufenthalt erhalten hatten, nimmt Jahr für Jahr zu. Außerdem gibt es viele im Ausland Studierende, die China in mannigfaltigen Formen dienen, z. B. nehmen die während kurzer Aufenthalte in China an Symposien teil, halten Vorlesungen und engagieren sich für kooperative Forschungsprojekte. Oder sie setzen sich mit den im Ausland erworbenen Fachkenntnisse für die akademischen Bereiche und die Bereiche Finanzen, Verwaltung und Computertechnik ein. Sechs der 12 Chinesen, die 1999 an der Harvarduniversität den MBA- Titel erworbenen hatten, kehrten nach China zurück. In den letzten vier Jahren kehrten jedes Jahr im Durchschnitt 13% de Auslandsstudenten nach dem Studiumsabschluss heim. Die Zahl der zurückgekehrten Auslandsstudenten belief sich 1998 auf 7379, beinahe das Fünffache der Zahl von 1990. Der Hauptgrund für ihre Heimkehr waren der rasche Wirtschaftsanstieg und das immer besser werdende Investitionsumfeld Chinas.

Mehr als 200 000 chinesische Studenten leben zur Zeit noch zum Zweck des Studiums oder der Arbeit im Ausland. Sie sind wichtige Intelligenzressourcen des Staates und eine wertvolle Kraft für die gesellschaftliche Entwicklung. Gemäß dem 1997 begonnenen Frühlingssonne- Plan gründete die Staatliche Bildungskommission einen Sonderfonds und schuf die notwendigen Bedingungen, um die chinesischen Auslandsstudenten zum vielfältigen Dienst am Vaterland anzuleiten. In knapp zwei Jahren wurde nach diesem Plan mehr als 600 im Ausland Studierenden, die nach China zurückkehrten, um an Symposien bzw. kooperativen Studien über bedeutende wissenschaftliche und Bildungsprojekte und am Aufbau von staatlichen Forschungs- und Fachkräftebasen teilzunehmen, Doktoranden auszubilden sowie in kooperativer Arbeit High-Tech-Industrieunternehmen zu entwickeln, finanzielle Unterstützung gewährt.

Durch die Erhöhung des Lebensstandards wünschen sich immer mehr junge Chinesen, im Ausland zu studieren. Um die gesetzmäßigen Interessen und Rechte der Chinesen, die auf eigene Kosten zum Studium ins Ausland gehen ,zu gewährleisten, gab die Regierung im Juli 1999 die "Regelung zur Verwaltung der Vermittlungsorgane für Auslandsstudium auf eigene Kosten" bekannt. Die Regelung sieht eine Eignungsurkunde für die das Auslandsstudium auf eigene Kosten vermittelnden Organe vor, die jedes Vermittlungsorgan erwerben muss. Die Urkunde wird vom Ministerium für Bildungswesen, dem Sicherheitsamt und der Verwaltungsbehörde für Industrie und Handel gemeinsam ausgestellt. Die Regierung legt ferner fest, dass keine Institution im Ausland, kein ausländisches Unternehmen und kein Joint Venture berechtigt ist, ein Auslandsstudium zu vermitteln.