Beijing
Das chinesische Festland will ungeachtet der Äußerungen von Seiten der Taiwaner Behörden an seinen Zusagen an die Taiwaner Bevölkerung festhalten. Das erklärte der Sprecher des Büros für Taiwaner Angelegenheiten beim chinesischen Staatsrat, Li Weiyi, am Mittwoch in Beijing.
Die Äußerungen des Chefs der Taiwaner Behörden vom 29. Januar bezeichnete Li Weiyi als Provokation gegen das international anerkannte Ein-China-Prinzip. Chen Shui Bian beharre weiterhin auf seinen separatistischen Bestrebungen nach einer Unabhängigkeit Taiwans. Dies zeige, dass er Troublemaker sei und die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße sowie Frieden und Stabilität in der Asien-Pazifik-Region zerstören wolle, so der Sprecher weiter.
Der Vize-Vorsitzende des Komitees für die Luftfahrtkooperation zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße, Pu Zhaozhou, äußerte am Mittwoch die Hoffnung, dass sich die Branchen der Zivilluftfahrt von beiden Seiten der Taiwan-Straße schon bald auf Charterflüge für Personen- und Gütertransporte einigten. Eine solche Einigung würde den beiderseitigen Austausch fördern und entspräche den Erwartungen der Bevölkerung von Taiwan und dem chinesischen Festland, so Pu Zhaozhou weiter.
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