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Hongkong/Macao
Prominente Persönlichkeiten aus den chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao haben den vor 11 Jahren veröffentlichten Acht-Punkte-Vorschlag des damaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin zur Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße gewürdigt. Ihrer Meinung nach stellt der Vorschlag die Grundprinzipien "friedliche Wiedervereinigung" und "Ein Land, zwei Systeme" umfassend dar. Der Vorschlag spiegle den gemeinsamen Wunsch des chinesischen Volkes wider. Heute wie vor 11 Jahren sei der Acht-Punkte-Vorschlag von großer Bedeutung.
Der stellvertretende Vorsitzende des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes und ehemalige Chefadministrator der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Tung Chee Hwa, sagte, der Acht-Punkte-Vorschlag von Jiang Zemin und die im vergangenen Jahr veröffentlichte Vier-Punkte-Erklärung des derzeitigen Staatspräsidenten Hu Jintao zur Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße hätten das Ein-China-Prinzip zum wichtigsten Grundprinzip erklärt. Das Ein-China-Prinzip sei deshalb die Grundlage und Voraussetzung für die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße und Verwirklichung einer friedlichen Wiedervereinigung Chinas. Dieser Standpunkt werde sich auch nie ändern, so Tung Chee Huwa.
Der in Macao lebende Vizevorsitzende des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, Ma Wanqi, betonte, der Acht-Punkte-Vorschlag von Jiang Zemin spiele eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße und den Bemühungen um eine friedliche Wiedervereinigung Chinas. Dieser Vorschlag sei noch heute von großer realistischer Bedeutung.
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