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Tokio
Der Vorsitzende der größten japanischen Wirtschaftsvereinigung, Okuda Hiroshi, hat die Hoffnung geäußert, dass nach dem Ende der Amtszeit von Junichiro Koizumi im September ein neuer japanischer Ministerpräsident die Außenpolitik gegenüber asiatischen Ländern ändere und insbesondere die Beziehungen zu den Nachbarländern verbessern werde. Zur Verschlechterung der japanisch-chinesischen Beziehungen durch die Yasukuni-Schrein-Besuche von Junichiro Koizumi sagte Okuda Hiroshi, kurzfristig würden die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen dadurch nicht sonderlich beeinträchtigt. Sollten sich die Beziehungen jedoch weiter verschlechtern, könne dies zu einer großen Krise führen.
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