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Tokio
Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat seine Besuche des Yasukuni-Schreins erneut verteidigt.
Auf einer Pressekonferenz zum Neuen Jahr sagte Koizumi am Mittwoch, die Yasukuni-Schrein-Besuche seien eine Frage von Gefühlen und geistiger Freiheit. Die Proteste in China, Südkorea und im eigenen Land gegen diese Besuche bezeichnete Koizumi als unverständlich.
Im Yasukuni-Schrein werden japanische Kriegsverbrecher der Klasse A des Zweiten Weltkrieges verehrt. Japanische Spitzenpolitiker, die den Schrein besuchen, wurden mehrfach aufgefordert, eine angemessene Haltung zur Aggressionsgeschichte Japans einzunehmen. Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat seit seinem Amtsantritt im April 2001 jedes Jahr den Yasukuni-Schrein besucht. Dagegen haben asiatische Länder wie China und Südkorea immer wieder protestiert.
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