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Kuala Lumpur
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat am Montag in Kuala Lumpur vor der Presse betont, dass die japanischen Spitzenpolitiker Lehren aus der Geschichte ziehen sollten und in Zukunft mit konstruktiven Aktionen die chinesisch-japanischen Beziehungen verbessern und von Störungen befreien sollten.
Weiter erklärte Wen Jiabao, die Verschlechterung der chinesisch-japanischen Beziehungen sei darauf zurückzuführen, dass japanische Spitzenpolitiker die Geschichte verleugnen und kontinuierlich den Yasukuni - Schrein besuchen, in dem Kriegesverbrecher erster Klasse des 2. Weltkrieges verehrt würden. Dies würde die Gefühle der asiatischen Völker, darunter auch die das chinesischen Volkes, sehr verletzen.
Wen betonte, dass China sich grundsätzlich für die Entwicklung der langfristigen, stabilen chinesisch-japanischen Beziehungen einsetzt, weil sie den Grundinteressen beider Völker dient. Dies sei Teil der chinesischen Politik, und selbst bei den derzeit schweren Missklängen wird die chinesische Regierung dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren.
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