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Die "Expendables" – Unverzichtbar auf Beijings Straßen
  2012-05-25 14:57:00  cri

CRI: Ihr habt es schon gesagt, Ihr habt angefangen als Scooter-Club, was habt Ihr heute für Maschinen?

Sascha: Ganz unterschiedlich, also einige von uns fahren die Sidecars, aber meist Solo, also ohne den Seitenwagen. Einige andere haben eine Vmax von Yamaha, und auch eine alte GF500 Güllepumpe, so heißt die in Deutschland. lacht Eigentlich fahren wir alle die Motorräder, auf die wir Lust haben, aber es sind meistens Naked Bikes. Wir haben jetzt nicht die vollverkleideten Motorräder, die auf Geschwindigkeit gehen, sondern Motorräder, die sich unserem Club auch so ein bißchen anpassen. Wir sind, ich will nicht sagen gemütlich, aber eher so die gechillten, die halt auf ein Konzert oder eine Bar gehen oder so wie heute einen Ausflug machen. Und da passen solche Mopeds besser.

Vespa im Wespen-Look

CRI: Carsten, Du warst lange in China, in Beijing auf dem Moped: was waren Deine lustigsten und Deine schlimmsten Erlebnisse? Der Verkehr in Beijing ist ja doch „einzigartig"?

Carsten: lacht Nun ja, heute das Erlebnis, das war mit ganz vorne dabei. Lachen Ich hatte heute ein Sidecar ausgeliehen, und der hatte dann doch schon ein bißchen seine Kinderkrankheiten, so dass wir relativ oft wieder starten mussten; und ich hatte auch recht mit der Lenkung zu kämpfen.

Johannes: Und mit dem Beifahrer! lacht

Carsten: lacht Und mit dem Beifahrer, mit dem schwergewichtigen. Lachen Aber, Du merkst schon, im Endeffekt macht es immer Spaß, von daher: richtig wirklich schlechte Erlebnisse hatten wir eigentlich nicht. Man bringt entweder diese Passion mit, dass man gerne Motorrad fährt, oder man bringt sie halt nicht mit. Und wenn man sie nicht mit hat, dann ist man hier, denke ich, irgendwo verkehrt, und wenn man sie hat, dann macht eigentlich alles Spaß.

Sascha: Obwohl, so einfach ist es in Peking nicht, es ist jetzt nicht das Motorrad-Paradies, wenn man es mit anderen Ländern vergleicht. Es ist eine Stadt mit 5,3 Millionen zugelassenen Fahrzeugen, und von denen haben viele ihren Führerschein noch nicht einmal zwei Jahre. Wenn man das mit Deutschland vergleicht, dann macht einem das schon etwas Angst. Es gibt eine ganze Menge Leute, die halt so fahren, wie sie es gerade gelernt haben, und das macht es für uns Motorradfahrer, ja, ein bißchen schwieriger, denn wir haben die Knautschzone nicht. Die einzige beiden Möglichkeit, die wir haben, ist Vollbremsung oder Gas geben. Lachen

Johannes: Wobei meistens das Gas geben dabei rauskommt. lacht

Sascha: Da kommt es schon wirklich mal zu haarsträubenden Situationen. Aber ich denke, jeder Biker fährt mit einem Sinn mehr, sowieso, und der ist hier besonders geschärft. Wenn man mal davon absieht, die Straßen sind mittlerweile relativ gut, es gibt schon mal auch Hubbelpisten, da fehlt dann der Gullideckel, das macht dann Spaß… Das sind halt so die tagtäglichen Dinge, aber mittlerweile schockt einen das nicht mehr so richtig.

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Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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